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Galerie Noah

Galerie bei artports.com

Galerie Noah

Beim Glaspalast 1
D-86153 Augsburg
Germany/Deutschland
Tel: 0821/8 15 11 63
Fax: 0821/8 15 11 64
office@galerienoah.com
www.galerienoah.com
Öffnungszeiten:
Di-Do: 11-15 Uhr und Fr/ Sa/ So/ Feiertage: 11-18 Uhr
Stadtplan (Google)
Galerieportrait
KünstlerInnen der Galerie

Aktuelle Info

Ausstellung:
FELIX REHFELD & MARINA SCHULZE

Studio: Alina Grasmann
Kabinettschränke: Markus Lüpertz

Ausstellungsdauer: 9. November bis 9. Dezember 2018

Vernissage: 8. November 2018

Ausstellungen

Aktuelle und kommende Ausstellungen

Es wurde von der Galerie keine neue Ausstellung eingestellt.

Archiv

09.11.2018 - 09.12.2018
FELIX REHFELD & MARINA SCHULZE - Der Wirklichkeit zu nah Studio: Alina Grasmann
Vernissage: 8. November 2018
KünstlerIn(nen): Felix Rehfeld, Marina Schulze, Alina Grasmann,

Pressemitteilung
Echt hyperrealistisch!



Karin-Kneffel-Meisterschüler Marina Schulze und Felix Rehfeld feiern die reale Verzerrung der Wirklichkeit in der Augsburger Galerie Noah – Vernissage: 8. November 2018



Porentief reine Malerei, Natur und Mensch im Detail vergrößert, bis zur Unkenntlichkeit verzerrt, macht sich breit in der Augsburger Galerie Noah, die mit ihrer neuen Schau den Dingen ordentlich auf den Grund geht. Gesichter in Großaufnahme, Haut in ihrer ganzen Epidermis, Natur pur, gespiegelt, gequetscht und gehöht, feiern hier eine Art Neuen Hyperrealismus, der gekonnt und clever die Brücke hin zur Abstraktion schlägt. Marina Schulze aus Bremen und Felix Rehfeld aus München, beide ehemalige Meisterschüler von Deutschlands Meisterin des surrealen Fotorealismus, Karin Kneffel, präsentieren Arbeiten aus den letzten zehn Jahren und beeindrucken nicht nur mit malerischem Können: Raffiniert zoomen sie die Wirklichkeit heran, tasten erst via Auge, im zweiten Schritt per Pinsel jede Facette, jeden Makel, ja, jede Zelle ab, untersuchen und gestalten, verfremden in einem großen Ganzen. Wo sich Schulze, 1973 in Delmenhorst geboren, mit Studium an der Hochschule für Künste Bremen, der filigranen, ästhetischen Auflösung von Oberflächen widmet, verzerrt Rehfeld, 1981 in Hadamar (Kreis Limburg) geboren, an den Kunst-Akademien in Bremen und München studiert, märchenhafte Bergpanoramen. Ad absurdum, könnte man sagen, führen die Beiden den bildenden Realismus, der, im medialen Social-Media-Zeitalter schön zeitgeistig und topaktuell, alle Fragen nach echt oder falsch offen lässt. Richtig gut, wie wir finden!



Als Vertreter der Presse sind Sie herzlich zur Vernissage von „Felix Rehfeld & Marina Schulze – Der Wirklichkeit zu nah“ am Donnerstag, 8. November 2018, um 19 Uhr in die Galerie Noah in den Augsburger Glaspalast geladen; um Akkreditierung wird gebeten.



Die rund 30 Ölbilder quer jeden Formates im Kuppelsaal ergänzt die kleine, feine Ausstellung im Studio der Galerie Noah, die neue Malerei von Alina Grasmann aus München, ebenfalls Karin-Kneffel-Meisterschülerin, zeigt.


20.07.2018 - 09.09.2018
A. R. PENCK Studio: Druckgrafik von A. R. Penck Kabinettschränke: Plastiken und Skulpturen von Terence Carr Ausstellungsdauer: 20. Juli bis 9. September 2018
Vernissage: 19. Juli 2018
KünstlerIn(nen): A.R. Penck, Terence Carr

Pressemitteilung
A. R. Penck - von der vhs Dresden ins MoMA New York!

Augsburger GALERIE NOAH zeigt eine der ersten Retrospektiven des großen deutschdeutschen Künstlers nach dessen Tod

„Der Osten hat mich ausgespuckt, der Westen noch nicht gefressen“, dichtet A. R. Penck 1982 lautmalerisch bis nüchtern. 2018, ein Jahr nach seinem Tod, weiß man: Nicht mehr lange sollte der gebürtige Dresdner (1939*) darauf warten, vom großen wilden Westen gekostet, verspeist, ja, regelrecht verschlungen zu werden. Kaum ein anderer Künstler seiner Zeit brachte die Ost-West-Affäre so auf den Punkt, packte all die Dramen und Emotionen, die Wut und die Gier, das politische Ringen und die Resignation in eine solch prägnante wie einfache und doch originelle Bildsprache wie der Autodidakt aus der DDR mit etwas Malunterricht an der Volkshochschule Dresden.

1980 zwangsausgebürgert, eroberte Ralf Winkler, der sich 1968 nach dem sächsischen Geologen Albrecht Penck benannte, die westliche Kunst-Welt, schaffte es gar bis ins Museum of Modern Art New York. Mit seinen Konglomeraten aus Strichmännchen, Zeichen und Symbolen, angelehnt an die prähistorische Höhlenmalerei, die Kalligrafie wie das Graffiti, stellte Penck das west- wie ostdeutsche System in Frage, wusste mit klaren Signalen den Betrachter abzuholen und per abstrakten Chiffren in gleichem Maße zu irritieren. Bis heute, auch und bis sicher noch lange nach seinem Tod.

Die GALERIE NOAH freut sich, eine der ersten Ausstellungen A. R. Pencks mit retrospektivem Charakter nach 2017 präsentieren zu dürfen. Mit knapp 30 Leinwänden aus insgesamt 30 Jahren und über 20 Druckgrafiken derselben Zeitspanne zeigt man einen repräsentativen Querschnitt durch das Schaffen des deutschdeutschen Multitalents, das malte wie zeichnete, Filme drehte, textete und leidenschaftlich Jazzmusik fabrizierte.


18.05.2018 - 15.07.2018
SEO - Der endlose Horizont Studio: Felix Weinold Ausstellungsdauer: 18. Mai bis 15. Juli 2018
Vernissage: 17. Mai 2018
KünstlerIn(nen): Felix Weinold, Seo Seo,

Pressemitteilung
Traumfabrik „Megalopolis“ – im Wesentlichen unendlich!



Baselitz-Meisterschülerin SEO aus Berlin erfindet sich neu im Augsburger Glaspalast – GALERIE NOAH lädt zur Vernissage am 17. Mai 2018 um 19 Uhr

Hochkomplizierte Stahl-Spiegel-Glas-Konstruktionen am blauweißen Himmel über Ozeanien, gekünsteltes Neon vor unendlichem Blau, futuristische Architekturen mitten im Nirgendwo, en masse, ohne Grenzen und ohne die eine, die einzig wahre Zentralperspektive – SEO aus Südkorea erfindet sich neu, endlich angekommen in Berlin.



Raum und Zeit, immerzu erforschte wie bedachte Komponenten des Daseins auf Erden, bekommen in SEOs neuen Arbeiten eine neue Bedeutung. Die 1977 in Gwanju geborene Künstlerin, später Meisterschülerin von Georg Baselitz in Berlin, ebenda seit 2001 wohnhaft, widmet sich in ihrer neuen Serie „Megalopolis“ seit 2016 verstärkt den Folgen der Globalisierung für das eigene Bewusstsein. Die Nützlichkeit von Raum und Zeit nimmt für SEO zunehmend ab, genauso wie die koreanische Reispapiercollagetechnik in ihren meist großformatigen Bildern. „Glücklich sind die, die Gefühl bewahren und träumen können“ sagt die Malerin, während sie eine traumhafte Kulisse nach der anderen erschafft, eine Grundlage für das undefinierbare Zusammenspiel verschiedener Realitäten im Heute. Recht philosophisch geht die Südkoreanerin dem Wesen der Dinge hier auf den Grund, und tut gut daran: Ganz wunderbare Welten schenkt uns SEO auf Leinwand und changiert dabei raffiniert hin und her, zwischen deutscher Romantik, Surrealismus und Konstruktivismus; die traditionelle Reispapiertechnik lässt sie hie und da aufblitzen, wie eine kurze Erinnerung; und so weiß sie sich auch künstlerisch authentisch zu geben, und uns zu verzaubern. Bravo.



Im Studio der Galerie zeigt man neue Malerei auf Papier und Leinwand von Felix Weinold, einer der international gefragten Augsburger Künstler, einst Meisterschüler von Professor Gerhard Berger an der Akademie der Bildenden Künste München.



In die Ausstellung


23.03.2018 - 13.05.2018
DIE NEUEN LEIPZIGER - Ausgesuchte Meisterschüler von Arno Rink und Neo Rauch
Vernissage: 22. März 2018
KünstlerIn(nen): Tilo Baumgärtel, Sebastian Burger, Isabelle Dutoit, Katrin Heichel, Verena Landau, Claudia Rössger, Miriam Vlaming,

Pressemitteilung
Die neuen Leipziger – ganz real & schön schräg!



Die Augsburger GALERIE NOAH feiert ausgesuchte Meisterschüler von Arno Rink und Neo Rauch: Startschuss ist am Donnerstag, 22. März 2018, um 19 Uhr



Vermüllte Welten antiker Helden im Heute, stille Träumereien in die Ferne, am Flughafen hinauf, an der Aussichtsplattform hinaus aufs Meer, nostalgische Surrealitäten und echte Animé-Reality – fast nichts, was den neuen Leipziger kalt lässt, nicht inspiriert, nicht beschäftigt. Freilich hat die jüngste Künstler-Generation der großen Leipziger Schule mit einem sozialistischen Realismus, wie deren Urväter Bernard Heisig oder Werner Tübke in den 1970ern, nichts mehr gemein; man übt auch nicht, verschlüsselt bis verstreckt, Kritik am Regime oder am zweifelhaften Gesellschaftsmodell der DDR. Das handwerkliche Können, die hohe Kunst der perfekten gegenständlichen Darstellung aber beherrschen die Neuen wie die Alten: Zeitgeistig, reflektiert, mit einer gehörigen Portion Abstraktion wird diese angewandt. Das Ergebnis: crazy bis kurios!

Verfremdet nämlich wird hier fleißig, durch comicartige Sequenzen, durch surreale Einblendungen oder märchenhafte Deutungen. Sehnsucht auch steckt in dieser Malerei, die sich skurril formiert, inszeniert, die an Neoromantik denken lässt wie an spätbarock-makabre Hoheitszeichen der Vergänglichkeit. Wunderbar fremd und geheimnisvoll, düster wie mythisch und ganz schön schräg kommt die ostdeutsche Malerei heute daher, macht Neues und gefällt, sehr.

Die GALERIE NOAH ist stolz, sieben ausgesuchte, erstklassige wie vielversprechende Meisterschüler der zwei Leipzig-Giganten Arno Rink und Neo Rauch präsentieren zu können: Tilo Baumgärtel, Sebastian Burger, Isabelle Dutoit, Katrin Heichel, Verena Landau, Claudia Rössger und Miriam Vlaming sind die neuen Stars aus dem Osten, die auch dem Westen gut stehen; knapp 50 Gemälde, Mischtechniken und Zeichnungen aus den letzten Jahre treten in Kuppelsaal und Studio den Beweis an.


09.02.2018 - 18.02.2018
ILANA LEWITAN & YURY KHARCHENKO - Poesie & Pathos (Studio: Monika Schultes)
Vernissage: 8. Februar 2018 um 19 Uhr
KünstlerIn(nen): Ilana Lewitan, Yury Kharchenko, Monika Schultes

Pressemitteilung
Poesie & Pathos



Augsburger GALERIE NOAH zeigt neue, außergewöhnliche Ölgemälde und Mischtechniken von Ilana Lewitan und Yury Kharchenko – Eröffnung ist am 8. Februar 2018 um 19 Uhr



Die Steckdose im Wald, die Würfel im Bild, Albert Einstein gefiltert und Amy Winehouse gekreuzigt - die wundersame Welt von Ilana Lewitan aus München und Yury Kharchenko aus Berlin hält Einzug in der Augsburger GALERIE NOAH! Wenngleich auf den ersten Blick nicht unbedingt blutsverwandt, so verbindet die zwei Ausnahme-Künstler deutlich mehr als vielerseits gedacht: Beide entstammen der Kaderschmiede des großen Markus Lüpertz, beide formulieren, ja, erzählen ihre ganz eigenen, skurrilen wie filigranen Geschichten von nostalgischem Charakter und beide, nicht zuletzt, sind jüdischen Glaubens, aus Überzeugung, mit Leidenschaft, Poesie und Pathos. Wo Lewitan mit einer Art zeitgenössischer Genremalerei glänzt, die einen ganz neuen Zugang zum Hier und Jetzt ermöglicht, hält Kharchenko das moderne Bildnis hoch, eine portraithafte Darstellungsweise, die mit reichlich Verfremdungseffekten arbeitet, die irritiert und gleichermaßen bekannte Klischees wundersam bedient. Allen Arbeiten indes wohnt ein sinnbildhafter Zauber inne, der sich deutlich abhebt von den cool-kühlen Trends im Bild, die erzählen, expressiv, erfahren und bewegt, und doch allegorisch, ja, poetisch bis pathetisch bleibt.


22.12.2017 - 04.02.2018
GUDRUN BRÜNE & BERNHARD HEISIG - Verknotet Studio: Brigitte Stenzel
Vernissage: 21.12.2017
KünstlerIn(nen): Gudrun Brüne, Bernhard Heisig, Brigitte Stenzel,

Pressemitteilung
Traumpaar der Leipziger Schule mit Mut zum Schmerz

Augsburger GALERIE NOAH präsentiert Gudrun Brüne und Bernhard Heisig im spannenden Doppel – Auftakt ist am 21. Dezember 2017 um 19 Uhr



Der deutschdeutsche Übermaler und seine Muse, die malende Schülerin mit Affinität zur Puppe! So oder so ähnlich wurde oft geurteilt im Fall von Bernhard Heisig und Gudrun Brüne, 50 Jahre lang das vermeintlich ungleiche Traumpaar der Leipziger Schule, das Duo fürs grobe Echte mit Porzellan-Teint und bis heute umstrittener On-Off-Regime-Treue. So gewaltig und manifest, so polit-prominent und rebellisch das Oeuvre des vehementen Wahrheitsbekunders Heisig, so filigran und raffiniert, tiefgründig und bedeutsam doch ist auch die Arbeit Brünes, der modernen Philosophin par excellence und Pinsel. Er, der legendäre Rektor der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, der ehemalige Kriegsdienstler mit Traumata und Visionen, mit Mut zum Schmerz im Bild und Wut im Bauch, bedient sich thematisch des Lebens und des Todes, des Kriegs und der Schlacht; Geschichte gemalt – auf pastos-expressive Weise - und gefühlt hat Heisig, 1925 in Breslau geboren und 2011 im Havelland verstorben. Sie, die Frau dahinter, 16 Jahre jünger, gebürtige Berlinerin, selbst leidenschaftliche Künstlerin mit gesellschaftskritischer Intention und ausgeprägtem Sinn für Gerechtigkeit, gießt ihre Bilder, kritische Bekundungen, in skurrile, teils surreale, immerzu fein modellierte Stillleben, die irritieren und verzaubern zugleich; beinahe, gewinnt man den Eindruck, ist er laut, wo sie leise, mit ganz ähnlichem (Schmerz-)Empfinden. Heisig wie Brüne sind bekennende Maler, Maler aus tiefer Überzeugung, die die Finger in die Wunde legen, nicht nur sanft darüber streicheln.



Wir, die GALERIE NOAH im Augsburger Glaspalast, freuen uns, rund 30 Ölbilder und Mischtechniken des Ehepaares Brüne Heisig aus den letzten 20 Jahren in Einklang und spannendem Kontrast zur Geltung zu bringen, darunter die jüngsten Arbeiten Heisigs, zahlreiche (Selbst-)Bildnisse und brandneue Malerei Brünes.



Im Studio der GALERIE NOAH zeigen wir parallel neue Ölbilder von Brigitte Stenzel, 1981 in Freising geboren, ehemalige Meisterschülern von Anke Doberauer an der Akademie der bildenden Künste München.

In die Ausstellung


27.10.2017 - 17.12.2017
HERBERT BRANDL & JULIAN KHOL - 2 x in Öl o.T. Studio: Christoph Dittrich Ausstellungsdauer: 27. Oktober bis 17. Dezember 2017
Vernissage: 26. Oktober 2017
KünstlerIn(nen): Herbert Brandl, Julian Khol, Christoph Dittrich,

Pressemitteilung
Wiener Gspann` mit Freischwimmer



Augsburger GALERIE NOAH zeigt neue Malerei und Monotypien von Herbert Brandl und seinem Meisterschüler Julian Khol – Eröffnung ist am 26. Oktober um 19 Uhr



Stark und sensibel, tiefsinnig, vielschichtig, farbexpressiv und formgewaltig, unglaublich energetisch, mit der Kraft der Hyäne und der Feinheit des Grashalms schlägt die neue Doppelschau von Herbert Brandl und Julian Khol in Augsburg zu: So anmutig wie erhaben die Berge, Landschaften und Tierdarstellungen, die fein wie wild changierenden, an die Natur angelehnten Kompositionen, regelrechte Bildsymphonien, ebenso abgründig kommt das Doppel daher, das Doppel aus Mallegende und Meisterschüler, born in Austria!

„2 x in Öl o. T.“ nennt sich die Ausstellung von Maestro Brandl mit seinem Lieblings-Meisterschüler Khol in der GALERIE NOAH im Glaspalast, die neue Ölbilder, Mischtechniken in Öl und Ölkreide sowie Monotypien kontrastreich vereint. Der große Wiener Maler Herbert Brandl, selbst Professor an der Kunstakademie Düsseldorf, und sein Primus Julian Khol, ein gebürtiger Wiener mit Wohnsitz Köln, bestreiten bereits das zweite Mal eine gemeinsame Schau, die Synergien schafft, eins zum andern bringt und durchaus überrascht: Während Brandl in seinen neuen Ölbildern figürlich bleibt, Tierdarstellungen in den Fokus rückt, Adler und Hyäne als Symbol unserer Gesellschaft zum Protagonisten macht, rückt Khol aus, aus der Form, wird zunehmend abstrakt, schwimmt sich sprichwörtlich frei, im fein gesetzten Strich auf fließendem Farbmotiv, symphonisch komponiert. Spannend.

Als Vertreter der Presse laden wir Sie herzlich zur Vernissage „2 x in Öl o. T.“ von Herbert Brandl und Julian Khol in die GALERIE NOAH im Augsburger Glaspalast ein: am Donnerstag, 26. Oktober 2017, um 19 Uhr. Begleitet wird die Schau im Kuppelsaal mit neuer, ebenfalls expressiver Malerei des Augsburgers Christoph Dittrich im Studio der Galerie. Alle Künstler sind anwesend, um Akkreditierung wird gebeten.




15.09.2017 - 22.10.2017
ALEX KATZ Paintings, Prints & Pop-Portraits
Vernissage: 14. September 2017, 19 Uhr
KünstlerIn(nen): Alex Katz, Andy Warhol, Robert Rauschenberg, Donald Sultan, Roy Lichtenstein, Guido Weggenmann

Pressemitteilung
Frauen en vogue und en masse und mit Charakter!



Augsburger GALERIE NOAH zeigt repräsentativen Querschnitt des Pop-Art-Wegbereiters Alex Katz aus New York: Eröffnung ist am 14. September um 19 Uhr



Sasha, Linsley und Tracy, Christy, Vivien und Kym, Caroline und Ada, Sophie und Tiffany: Sie alle und noch viel, viele Women mehr standen Alex Katz Modell, dem New Yorker Meister der Pop-Portraits, der seinen Siegeszug in Europa souverän fortführt, bunt, nicht schrill, leger, niemals leichtsinnig, trendig, keineswegs kurzlebig. „Sich einer Sache völlig hinzugeben und dabei heiter zu sein, das muss man erst lernen“, sagt der passionierte Künstler Katz, der seit sage und schreibe einem halben Jahrhundert Frauen portraitiert, auch mal Männer, ebenso Blumen und Blüten, sprießende Pflanzen, die pralle Natur. Den Schönheiten dieser Welt also hat sich der 1927 in Brooklyn geborene Sohne russisch-jüdischer Einwanderer, später Kunst-Student in New York und Maine, verschrieben, das auf eine Weise, die nicht unbedingt nur schön tut. Um den Menschen und seine Rolle in der modernen Gesellschaft geht es dem Pop-Art-Wegereiter, Vertreter des modernen Realismus, das in einer Welt zwischen Medien und Marketing, Hochglanz und Hollywood, die die Individualität oft ausblendet, ausradiert, weg retuschiert. Nicht tragisch-traurig indes kommen seine Bildnisse und Ansichten daher, vielmehr ästhetisch-reduziert mit durchaus Charakter, ganz en vogue und doch herrlich eigen – charmant!



Die GALERIE NOAH im Augsburger Glaspalast präsentiert einen Querschnitt durch das Schaffen des heute 90-jährigen großen Künstlers aus den USA: Knapp 30 Ölbilder, Zeichnungen, Holzschnitte, Lithografien, Sieb- und Pigmentdrucke aus den Jahren 1972 bis 2017 zeigen einen Alex Katz, der sich testet, ausprobiert, der das Experiment nicht scheut und oft genau und schön farbig ins Schwarze trifft.



Ergänzt wird die Schau mit ausgesuchten Arbeiten amerikanischer Zeitgenossen wie Andy Warhol, Roy Lichtenstein und Robert Rauschenberg, die gemeinsam die Pop Art ins Leben riefen, erfanden. Im Studio der Galerie hält derweil die bayerische Pop Art Einzug: mit frech-freien Klebebildern von Guido Weggenmann aus Kempten, 1980 in Berlin geboren, Absolvent der Münchner Akademie der Bildenden Künste, inzwischen preisgekrönt mit Prädikat „empfehlenswert“.






28.07.2017 - 10.09.2017
GEORG BASELITZ Die Druckgrafik
Vernissage: 27. Juli 2017
KünstlerIn(nen): Georg Baselitz

Pressemitteilung
Die Welt steht Kopf in Augsburg!



GALERIE NOAH im hiesigen Glaspalast zeigt Querschnitt durch das druckgrafische Oeuvre von Georg Baselitz - Eröffnung ist am 27. Juli um 19 Uhr



Die Welt steht Kopf im Bilde des Georg Baselitz, des großen, weltberühmten Revoluzzers der deutschen Kunstgeschichte. All die Helden und Antihelden, die Landschaft, Familie und Tiere, die anatomischen Fragmente und Organe und die vielen Liebespaare sind bei Baselitz nicht etwa irgendwie verdreht, liegen ein bisschen quer oder gar brach. Konsequent kopfüber präsentieren sich seine Motive, reduzierte Figürlichkeiten, die den Dingen brachial auf den Grund gehen, nichts verschleiern, ungeschönt und teils brutal den Finger in die Wunde legen. Die deutschdeutsche (Kultur-)Geschichte, die eigene Biografie, der Mensch samt Geist, Verstand und Hülle sind immer wieder Thema, werden hinterfragt, durchleuchtet, im wahrsten Sinne zerlegt in alle Einzelteile – das seit nunmehr über 60 Jahren.

Mit der Malerei einher geht bei Baselitz immer auch die Druckgrafik, die künstlerische Technik, die den Künstler seit Jahrhunderten schon zwingt, sich über jede vorgenommene Linie, jeden Strich und jede Geste ganz genaue Gedanken zu machen. Georg Baselitz: „Wenn man sich mit der Grafik beschäftigt, erlebt man, dass alle Grafik, egal wie alt sie ist, eine größere Frische, eine größere Unmittelbarkeit in ihrem Erhaltungszustand hat als eine Zeichnung von demselben Künstler.“

Die GALERIE NOAH im Augsburger Glaspalast ist daher stolz, einen Querschnitt durch das bedeutende druckgrafische Oeuvre eines der größten Künstler des 20. und angehenden 21. Jahrhunderts präsentieren zu können: Mit knapp 60 Radierungen, Holz- und Linolschnitten von Georg Baselitz aus den Jahren 1972 bis 2017 besitzt die Schau durchaus die Qualität einer Retrospektive und bringt Einzelblätter wie Serien aus den unterschiedlichsten Schaffensphasen zusammen.

In die Ausstellung


02.06.2017 - 23.07.2017
RUPRECHT VON KAUFMANN UND UTA REINHARDT Zwei in der Nacht Studio: Kathrin Thiele
Vernissage: 01.06.2017 um 19 Uhr
KünstlerIn(nen): Ruprecht von Kaufmann, Uta Reinhardt, Kathrin Thiele

Pressemitteilung
Nur geträumt?



Augsburger GALERIE NOAH lädt zur phantastischen bis echten und echt schrägen Vernissage von Ruprecht von Kaufmann und Uta Reinhardt am 1. Juni 2017



Obskure Phantastereien im nebulösen Dasein, skurriles Sein oder geschönter Schein, Jenseits vs. Diesseits, die Welt dazwischen, Tag, Nacht – nur geträumt? Mit Nichten! Die Bilder von Ruprecht von Kaufmann aus Berlin und Uta Reinhardt aus München sind sehr wohl echt, echt groß und schräg und in der Tat phantastisch. Wo der Eine märchenhaft Erinnerung mit Mythos und einem Schuss Heute mixt, Sicht und Perspektive wechselt wie wild und surreale Genreszenen, auch Stillleben gießt in imposant modellierte Grau-in-Grau-Staffagen, meißelt die Andere beflügelt bis leger poetische Sinnbilder in Öl auf Leinwand. Tiefgründig begibt man sich hier auf Sinnsuche, kämpft an gegen Leere und Vergänglichkeit, Belang- und Bedeutungslosigkeit, das auf derart schöntraurige wie zugleich leichtfüßige Art und Weise, dass einem der Atem stockt. Rund 30 Arbeiten der letzten zehn Jahre zweier malender Philosophen aus Nord- und Süddeutschland vereint die GALERIE NOAH in ihrer neuen Ausstellung, die am kommenden Donnerstag eröffnet wird:

Sie als Vertreter der Presse sind herzlich eingeladen zur Vernissage von „Ruprecht von Kaufman und Uta Reinhardt – Zwei in der Nacht“ am 1. Juni 2017 um 19 Uhr in den ersten Stock des Augsburger Glaspalastes. Um Akkreditierung wird gebeten!



Ergänzt wird die traumhafte Schau im Kuppelsaal mit Acrylbildern von Kathrin Thiele aus Leipzig, ehemalige Meisterschülerin von Neo Rauch, die im Studio der GALERIE NOAH mit neuen Landschaften vertreten ist.




07.04.2017 - 28.05.2017
KARIN KNEFFEL UND 28 MEISTERSCHÜLER The Proof is in the Pudding
Vernissage: 06.04.2017
KünstlerIn(nen): Daniel Behrendt, Jenny Forster, Jonah Gebka, Elke Graalfs, Alina Grasmann, Raik Gupin, Simone Haack, Jutta Haeckel, Verena Hägler, Nicola Hanke, Hannes Heinrich, Stefanie Hofer, Christian Holtmann, Marile Holzner, Steffen Kern, Anna Klüssendorf, Karin Kneffel, Anna Krammig, Patricia Lambertus, Christian Probst, Piotr Rambowski, Felix Rehfeld, Marina Schulze, Sabine Seemann, Melanie Siegel, Martin Spengler, Sibylle Springer, Pia Winkenstern, Sarah Zagefka,

Pressemitteilung
“Alles ist erlaubt!”

Augsburger GALERIE NOAH zeigt erstmals neue Arbeiten von Karin Kneffel im Kreise all ihrer 28 Meisterschüler – die malerische Welt steht Kopf, kennt dabei keine Grenzen



„Alles ist falsch! Alles ist erlaubt!“ Karin Kneffel hält sich an Friedrich Nietzsche, stellt die Welt auf den Kopf, die Wirklichkeit in Frage. Die deutsche Meisterin des Neorealismus, ehemalige Meisterschülerin von Gerhard Richter, Cologne-Fine-Art-Preisträgerin 2016 und seit Jahren international gefragter Kunst-Szene-Star, weiß zu faszinieren, auf eine denkbar fragliche Art und Weise: irritiert sie mit ihren akkurat ausgearbeiteten Ansichten einer scheinbar so bodenständigen Welt, die ganz fein, ja, raffiniert changiert zwischen Realität und Surrealität, in den Bann zieht und doch rätselhaft Distanz schafft.



Erstmals zeigt sich die gefeierte Wahl-Düsseldorferin im Kreise all ihrer Meisterschüler: hat Karin Kneffel im Zuge ihre Lehrtätigkeiten an der Hochschule für Künste Bremen und seit 2008 an der Akademie der bildenden Künste in München inzwischen satte 28 Schülerinnen und Schüler für meisterhaft erklärt und sozusagen per Gütesiegel ins knallharte Kunst-Geschäft entlassen. Die Augsburger GALERIE NOAH zeigt neben neuer Malerei der 1957 in Marl geborenen Künstlerin und Professorin neue Arbeiten von: Daniel Behrendt, Jenny Forster, Jonah Gebka, Elke Graalfs, Alina Grasmann, Raik Gupin, Simone Haack, Jutta Haeckel, Verena Hägler, Hannes Heinrich, Stefanie Hofer, Marile Holzner, Nicola Hanke, Christian Holtmann, Steffen Kern, Anna Klüssendorf, Anna Krammig, Patricia Lambertus, Christian Probst, Piotr Rambowski, Felix Rehfeld, Marina Schulze, Sabine Seemann, Melanie Siegel, Martin Spengler, Sibylle Springer, Pia Winkenstern und Sarah Zagefka.



Als Vertreter der Presse laden wir Sie herzlich ein zur Vernissage von „Karin Kneffel und 28 Meisterschüler – The Proof is in the Pudding“ am Donnerstag, 6. April 2017, um 19 Uhr in die GALERIE NOAH im Augsburger Glaspalast; alle Künstlerinnen und Künstler sind anwesend. Um Akkreditierung wird gebeten!


10.02.2017 - 02.04.2017
RHAPSODY IN BLUE Künstler der Galerie
Vernissage: 09.02.2017
KünstlerIn(nen): Günther Baumann, Peter Casagrande, Christoph Dittrich, Burga Endhardt, Enrique Fuentes, Harald Gnade, Szilhard Huszank, Maki Na Kamura, Rosa Loy, Markus Lüpertz, Werner Maier, Stephan Marienfeld, Jonathan Meese, Armin Mueller-Stahl, Otto Piene, Arnulf Rainer, Monika Schultes, Seo Seo , Felix Weinhold, Bernd Zimmer,

Pressemitteilung
Der schönen Kühlen eine Ausstellung!

Mit „Rhapsody in Blue“ zeigt die Augsburger Galerie Noah Arbeiten von 20 Künstlern rund um die Farbe Blau.

Blau, blau sein, blau machen, sein blaues Wunder erleben, feeling blue: Die kühlste aller Farben schreibt sprichwörtlich Geschichte, Kunstgeschichte, im wahrsten Sinne! Blau stand seitjeher für Sehnsucht und Ferne, Ausgeglichenheit und Ordnung, auch für den Himmel, das Himmlische, den christlichen Gott. Ob Stefan Lochners „Madonna im Rosenhag“ oder Leonardo da Vincis „Felsgrottenmadonna“, beide in blauen Mänteln, „Der blaue Reiter“ als das erste Ensemble ausdrucksstarker Expressionisten oder die monochrom blauen Bilder eines Yves Klein – Blau galt als eine der symbolträchtigsten, auch attraktivsten Farben der gesamten Palette. Auch im Heute spielt die schöne Kühle eine wichtige Rolle in der Malerei, kaum ein Künstler, der diese so anziehende Farbvariante nicht bediente. Grund genug für die Augsburger Galerie Noah, der nächsten neuen Ausstellung einen blauen Anstrich zu verleihen: zeigt man gegenständliche wie abstrakte Malerei, Zeichnung und Druckgrafik von 18 Künstlern der Galerie aus den letzten Jahren, die allesamt auf unterschiedlichste Weise mit der Farbe Blau spielen; neue Plastiken von Markus Lüpertz und Stephan Marienfeld ergänzen die so bläuliche Zweidimensionalität, neutralisieren, gleichen aus.

Für weitere Informationen und Bildmaterial wenden Sie sich bitte an: Wilma Sedelmeier, wilma.sedelmeier@galerienoah.com, Tel. 0821/8151163.
In die Ausstellung


21.12.2016 - 05.02.2017
CORNELIA SCHLEIME Zweifelhaftes Verlangen
Vernissage: 20.12.2016
KünstlerIn(nen): Cornelia Schleime,

Pressemitteilung
Cornelia Schleime erzeugt ,Augen-Blicke‘, spielt mit dargestellten Positionen und Ansichten, die ihre betrachtenden Gegenüber auf unterschiedlichste Weisen miteinbeziehen. Virtuos thematisiert sie das Verhältnis von Kunstwerk und Rezipient und kokettiert mit der Faszination von verschiedenen Blickregimen und Wahrnehmungs-momenten, die es zu ergründen gilt.

Es sind keine real existierenden Personen, sondern Frauengesichter, die allein ihrer künstlerischen Fantasie entstammen. Fantasie, Nostalgie und ein ganz spezieller Blick auf die Frau per se stehen für das malerische Schaffen Cornelia Schleime, die zu irritieren und faszinieren in gleichem Maße weiß.
In die Ausstellung


11.11.2016 - 18.12.2016
ANDY WARHOL & TOM WESSELMANN LEGENDS OF POP ART Vernissage am Donnerstag, 10. November 2016, um 19 Uhr. Dauer der Ausstellung: 11. November bis 18. Dezember 2016 Im Studio: Fotografie von Vivian Maier
Vernissage: 10.11.2016 um 19.00 Uhr
KünstlerIn(nen): ANDY WARHOL, TOM WESSELMANN,

Pressemitteilung
mit Drucken, Zeichnungen und Collagen aus insgesamt vier Jahrzehnten

in der Galerie Noah im Augsburger Glaspalast




29.07.2016 - 06.11.2016
GERHARD RICHTER
Vernissage: 28.07.2016 um 19 Uhr
KünstlerIn(nen): GERHARD RICHTER,

Pressemitteilung
Die Nr. 1 in Augsburg: Gerhard Richter in der GALERIE NOAH!



Ob im Deutschen Bundestag oder im Kölner Dom, Gerhard Richter ist omnipräsent, regiert die Welt und den Kunstmarkt. Das als Nihilist und bekennender Agnostiker, als steter Zweifler und ewiger Kritiker - bemerkenswert! Richter ist Kunstgeschichte, ein scheinbar über Lichtjahre funkelndes Phänomen am avantgardistischen, stilistisch durchkomponierten Himmel voller Stars und Sternchen. Seinem Prinzip, der Prinzipienlosigkeit, hält er seit Jahrzehnten die Treue: Pop-Art, Fotorealismus, Landschafts-, Historien, Stillleben- und Portraitmalerei, konkrete und konzeptionelle Kunst, abstrakter Expressionismus und Neue Medien, kaum eine Stilrichtung, eine Gattung oder Technik, der sich Richter noch nicht bedient hätte. Und ebenda, im Unklaren, Ungenauen, im so freien Rezeptions- und Reflektionsvermögen des Gerhard Richter liegt dessen Strahlkraft: Konsequent setzt er sich auseinander mit Realität und Scheinwelt, mit Wahrheit und Verschleierung und dokumentiert auch die grausamsten Perioden der deutschen Geschichte.

Als gebürtiger Dresdner kennt Richter, der Wahl-Kölner und Vorzeige-Front-Mann der Düsseldorfer Kunstakademie, Ost- und Westdeutschland gleichermaßen, ein Leben als Künstler in Diktatur und in freier Marktwirtschaft; über die Preise, die seine Bilder heute auf Auktionen erzielen, kann er sich nur wundern – aufhalten indes kann auch er diese Entwicklung nicht, er, der prominente Primus per se, Anführer der Rangliste der wichtigsten zeitgenössischen Künstler der Welt (Kunstkompass Weltkunst 2015).

Wir, die GALERIE NOAH im Augsburger Glaspalast, freuen uns und sind auch etwas stolz, 28 Arbeiten – Ölbilder, Lackarbeiten, Fotobilder, Drucke und Editionen – aus insgesamt sechs Jahrzehnten von einem der größten deutschen Künstler zusammengetragen und zum Verkauf anbieten zu können. Ein repräsentativer Querschnitt durch das Schaffen Gerhard Richters eröffnet sich dem Besucher des Kuppelsaals.

Die Ausstellung wurde bis einschließlich 6.11.2016 verlängert.


10.06.2016 - 24.07.2016
JONATHAN MEESE: "DR. NO vs. E.R.Z.P.A.R.S.I.F.A.L."
Vernissage: 09.06.2016, 19 Uhr
KünstlerIn(nen): Jonathan Meese

Pressemitteilung
Die Augsburger GALERIE NOAH zeigt neue Arbeiten des Enfant terrible der deutschen Gegenwartskunst.

Infantil, dreist bis schlicht und ergreifend größenwahnsinnig gibt sich Jonathan Meese gut und gerne mit Bravour weltweit. Das Enfant terrible der deutschen Gegenwartskunst ist heftig umstritten, inzwischen viermal für seinen Hitlergruß in der Öffentlichkeit angeklagt, wird geliebt und gehasst zugleich und führt dabei, ganz unbeirrt, seinen Siegeszug über den Erdball fort. Kaum einer, der ihn nicht kennt, kaum einer, der nicht Stellung bezieht zum provokanten Erscheinungsbild des 1970 in Tokio geborenen Künstlers, heute in Ahrenburg bei Hamburg und in Berlin zuhause. So irrsinnig das Werk von Joanthan Meese zunächst erscheinen mag, so tief doch legt der Maler, Bildhauer, Installations- und Performance-Künstler, Bühnenbildner und Regisseur den Finger in die vor allem deutsche Wunde: demontiert er auf radikale Weise Persönlichkeiten, vermeintliche Helden der Weltgeschichte wie Richard Wagner oder Adolf Hitler und bedient sich dabei oft seiner eigenen Person, als Aktionskünstler oder in Form von Selbstportraits. Die „Diktatur der Kunst“ bekanntermaßen ausgerufen, dominiert Jonathan Meese seit Jahren souverän den internationalen Kunstmarkt, die Kunstwelt, auch die großen Museen.

Die Augsburger GALERIE NOAH freut sich, diesen Ausnahmekünstler mit neuen Papierarbeiten, Gemälden und Drucken präsentieren zu dürfen und damit Anteil am Meeseschen Kosmos zu nehmen.



Vernissage: am Donnerstag, 9. Juli 2016 um 19.00 Uh

Ausstellungsdauer: 10. Juni bis 24. Juli 2016


22.04.2016 - 05.06.2016
Otto Piene
mit Feuergouachen, Temperabildern, Grafiken und Keramiken aus 60 Jahren

Vernissage: 21.04.2016, 19 Uhr
KünstlerIn(nen): Otto Piene

Pressemitteilung
Zero überall!

Auch posthum: Piene erhellt die Welt!



Geboren in den deutschen 1950er Jahren, hat die Künstlervereinigung Zero respektive haben deren Vertreter Otto Piene, Günther Uecker und Heinz Mack bis heute auch auf internationalem Parkett weder an Strahlkraft noch an Faszination verloren. Piene (1929 – 2014), bislang der einzige Verstorbene des prägnanten wie international bekannten Trios, war bis zuletzt kreativ und erhellt die Welt posthum mit seinen Arbeiten rund um Licht und Feuer. Die Augsburger GALERIE NOAH freut sich, dem Ausnahmekünstler aus dem nordrhein-westfälischen Lübbecke mit Feuergouachen, Temperabildern, Grafiken und Keramiken aus über 60 Jahren zu huldigen.







In die Ausstellung


04.03.2016 - 17.04.2016
MARIE CAROLINE KNOTH, OSKAR RINK
"AM RAND - IM RAHMEN"

Ausstellungsdauer: 04.03.2016 – 17.04.2016


Vernissage: 03.03.2016, 19 Uhr
KünstlerIn(nen): Oskar Rink, Marie Carolin Knoth

Pressemitteilung
Zwei junge Leipzigerinnen positionieren sich!



Figur gegen Form, Gefühl contra Geometrie, Chaos versus Konstruktion – zwei junge Künstlerinnen, die, auf einen ersten Blick, nicht unterschiedlicher sein könnten, treten ab Donnerstag in kreativen Wettstreit in der Augsburger GALERIE NOAH. Beide fast gleich alt, beide aus Leipzig und beide geprägt durch einen Übervater, schlägt doch jede einen ganz anderen künstlerischen Weg ein: Marie Carolin Knoth, ehemalige Meisterschülerin von Neo Rauch, Vertreterin der Neuen Leipziger Schule, löst sich nur langsam von der Form, wenn überhaupt; in mehreren Farbschichten, quasi aus der Abstraktion heraus modelliert die 31-Jährige ihre Figuren, Menschen am Rand undefinierten Seins, angewiesen oder auf der Suche nach menschlichen Miteinander, die eigenen Wurzeln stets im emotionalen Visier. Ihr Thema: Transformation, auch Vernetzung. Ganz anders Marie-Thérèse Rink alias Oskar Rink. Die 35-jährige Tochter von Arno Rink, berühmter Wegbereiter der Leipziger Schule, beschäftigt sich mit Fragilität und Destruktion, Sinn und Sinnlichkeit, die innere Vision einer äußeren Realität. Die russischen Konstruktivisten zum Vorbild, geht Rink, au contraire zum Vater, den Weg der Konkreten. Auch sie arbeitet sich malerisch vor, überlagert geometrische, kubische oder fragile Formen und bricht das große Ganze doch wieder mit zerstörerischen Elementen. Im Rahmen, dafür aus der Form brechen ihre komplizierten Gebilde meist in sich zusammen und stehen indes ihre Formation. Ähnlich die Objektkästen: aus Papier, Karton, Holz und Messing führt uns die Leipzigerin abstrakte Kompositionen vor, die vor Zerbrechlichkeit, Sensibilität und Komplexität nur so strotzen.





Eine spannende Verbindung, die die zwei Leipzigerinnen in der Augsburger GALERIE NOAH eingehen, die Kontraste wie Schnittmengen bildet und zum Verweilen einlädt; knapp 30 Arbeiten der letzten Jahre - Acryl- und Ölbilder, Mischtechniken, so genannte Cliché-Verre-Drucke und Papier-Objektkästen – kommen im historischen Kuppelsaal auf farben- wie formfrohe Weise zusammen.



Marie Carolin Knoth

1984 in Leipzig geboren

2003 – 2010 Diplom-Studium an der Hochschule für Graphik und Buchkunst, ab 2005 in der Fachklasse für Malerei und Graphik bei Professor Neo Rauch, Leipzig

2010 Gewinnerin des VNG Kunstwettbewerbes

2010 – 2011 Gasthörerin in der Meisterklasse von Professor Neo Rauch an der Hochschule für Graphik und

Buchkunst, Leipzig

2011 – 2013 künstlerische Assistenz bei Vlado und Maria Ondrej im Atelier für Radierung, Leipzig

2012 Auszeichnung „(Un-)Ding! Jung + gegenständlich“, Förderpreis für Gegenständliche Kunst des Bodenseekreises, Galerie Bodenseekreis, Meersburg

2012 – 2014 Meisterklasse von Professor Neo Rauch mit Meisterprüfung an der Hochschule für Graphik und Buchkunst, Leipzig



Einzel- und Gruppen-Ausstellungen in ganz Deutschland und der Schweiz; unter anderem im Kunstverein Wilhelmshöhe, Ettlingen, Museum der bildenden Künste, Leipzig, in der Städtischen Galerie im Schloss Isny, Allgäu, Projektreihe Kunst im Bauhof, Winterthur, Galerie Leuenroth, Frankfurt am Main, und im Salon der Gegenwart, Hamburg.



Marie Carolin Knoth lebt und arbeitet in Leipzig und Dresden.





OskarRink

1980 in Leipzig geboren

2000 – 2003 Diplom-Studium in Schnitt und Design an der privaten Modeschule ESMOD, München

2009 – 2012 Master-Studium am Sotheby’s Institute of Art, Contemporary Art Department, London

2013 – 2015 Gaststudent bei Professor Astrid Klein an der Hochschule für Grafik und Buchkunst, Leipzig



Einzel- und Gruppen-Ausstellungen in ganz Europa; unter anderem in der Circle Culture Gallery, Hamburg und Berlin, Galleria San Carlo, Mailand, Kunsthalle Leipzig und in The Museum of Curiosity, London.

Oskar Rink lebt und arbeitet in Leipzig.





Im Studio der GALERIE NOAH sind zeitgleich neue Arbeiten von Felix Weinold aus Augsburg zu besichtigen.



In die Ausstellung


15.01.2016 - 28.02.2016
HARALD GNADE, STEPHAN MARIENFELD "COPYNATURE"
Vernissage: 14.1.16,19.30 Uhr
KünstlerIn(nen): Harald Gnade, Stephan Marienfeld, Burga Endhardt

Pressemitteilung
Welt im wunderbaren Schwebezustand

Noch bis 28. Februar 2016 in der Augsburger

GALERIE NOAH: „Copynature“ - heiteres bis tiefsinniges Ausstellungsvergnügen mit neuen Arbeiten von Harald Gnade und Stephan Marienfeld!



Die Welt im Schwebezustand, irgendwo zwischen Sein und Schein, Diesseits- und Jenseits, einen Kosmos voller fliegender organischer Teilchen kredenzt Harald Gnade der Augsburger GALERIE NOAH zum neuen Jahr. Wunderbar analytisch, auf eine abstrahierende, metaphorische Weise hat sich der Berliner Maler in den letzten Jahren auf gemacht, die Dinge um sich unter die philosophische Lupe zu nehmen, Zusammenhänge von Mensch und Natur, Innen- und Außenwelt zu hinterfragen. Fazit: Filigrane figurative Acryl-Malerei, die den Betrachter sanft packt und mitten hinein zieht in ein angenehmes schwarzes Loch bestehend aus farbiger, weich anmutender, im weiß-blauen Weltall herum irrender Materie – ein meditatives wie ästhetisch und spaciges Vergnügen, das der ehemalige Hermann-Nitsch-Schüler gerne auch mal mit drastischen Farbschüttungen bricht. Stephan Marienfeld, der bekannte Ex-Schüler von Star-Bildhauer Anthony Cragg, gibt das ironische Seinige hinzu, führt fort und ergänzt: Die stark reduzierten Plastiken aus überwiegend Polyester und Porzellan des Hattinger Künstlers erinnern an Gegenstände, eindringliche Formen des Alltagsgeschehens und meinen doch immer und immerzu den Mensch im bewegten Sein.



Die GALERIE NOAH freut sich über diesen sinnlich-heiteren bis tiefsinnig-wolkigen Ausstellungsauftakt 2016. Gezeigt werden Bilder von Harald Gnade auf Leinwand in Acryl, Öl und flüssigem Aluminium aus den Werkgruppen „Copynature“, „Implant“, „Microflower“, „Meere“ und „Arkadien“ der letzten fünf Jahre sowie Plastiken von Stephan Marienfeld unter anderem aus den Serien „Bondage“ und „Dislike“ aus Polyester, Porzellan, Edelstahl, Aluminium, Beton und Bronze ab 2007.



Kurz-Vita von Harald Gnade:

1958 in Prisser, Niedersachsen, geboren

1978 -1982 Studium der Malerei und Film an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste, Städel, bei Professor Thomas Bayrle und Professor Peter Kubelka, Frankfurt am Main

1980 -1983 Studienreisen Wien, Florenz, Rom

1982 -1986 Diplom-Studium von Film und Angewandter Kunst an der Hochschule der Künste, Berlin, bei Professor Wolfgang Ramsbott und Professor Hans Förtsch

2003 Kunstpreis des Verein Berliner Künstler

2008 -2014 Dozent an der Akademie für Malerei Berlin

2012 -2014 Lehrauftrag an der Akademie für Malerei Berlin

Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland, unter anderem im Künstlerhaus Bethanien, Berlin, auf der Documenta IX, Kassel, im Haus der Kunst, München, und im Kunsthaus Potsdam; Ankäufe verschiedener Museen und Einrichtungen.

Harald Gnade lebt und arbeitet in Berlin und auf Sizilien.



Kurz-Vita von Stephan Marienfeld:

1966 in Hattingen an der Ruhr geboren

1985 – 1986 Ausbildung zum Steinbildhauer

1990 – 1999 Studium an der Kunstakademie Düsseldorf bei Professor Anthony Cragg;

anschließend Assistent im Atelier Anthony Cragg, Wuppertal

2003 – 2006 Lehrauftrag an der Freien Kunstakademie, Essen

2001 Kunstpreis der Stadt Hollerfeld

2011 EN-Kunstpreis

2012 Bloom Award

2015 Nominierung für TheRhinePrize, Bonn

Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland, unter anderem in der Pinakothek der Moderne, München, in der Kunsthalle Rotterdam und im Berliner Kunstsalon; Ankäufe verschiedener Museen und Einrichtungen.

Stephan Marienfeld lebt und arbeitet in Hattingen an der Ruhr.



Im Studio der GALERIE NOAH sind zeitgleich ausgesuchte Arbeiten, Zeichnungen und Mischtechniken, von Burga Endhardt aus Wertingen zu besichtigen.

In die Ausstellung


11.12.2015 - 10.01.2016
ROSA LOY. "LICHTUNG"
mit neuen Gemälden und Zeichnungen
Vernissage: 10.12.2016
KünstlerIn(nen): Szilard Huszank, Rosa Loy

Pressemitteilung
Zum dritten Mal (2015/ 2012/ 2010) zeigt die Galerie Noah Werke (ca. 30 Werke) der Leipziger Künstlerin Rosa Loy.

Sie gehört zu den Malerinnen Deutschlands, die sich mit dem Mysterium der Frau, der neuen Weiblichkeit und der neuen Romantik beschäftigen. Ihre figurative Malerei ist voll Weiblichkeit und Schönheit, dabei bieten Ihre Werke eine oft ironische, kecke Doppeldeutigkeit.

Sie arbeitet in Kasein auf Leinwand ,diversen Techniken auf Papier und in verschiedenen Grafischen Techniken. Rosa Loy wurde in Zwickau geboren und wuchs in Leipzig auf. Im Anschluss an ihre Ausbildung an der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst blieb sie in Leipzig. Ihre Arbeit widerspiegelt auch eine gelebte Partnerbeziehung mit ihrem Mann Neo Rauch, mit dem sie seit 1985 verheiratet ist.

Als erfolgreiches Malerpaar agieren sie beide auf internationalem Parkett. Sie schaffen jeweils ein eigenständiges Oeuvre; das einerseits aus der Unterschiedlichkeit und andererseits aus den Gemeinsamkeiten des Künstlerpaares genährt wird. Als arbeitendes Paar dokumentieren sie, wie die Kräfte des Männlichen und des Weiblichen erfolgreich miteinander verwoben werden können. So bilden sie seit langem ein erfolgreich kooperierendes Malerpaar mit jeweils ganz souveränem Charakter.







Biografie

1958 in Zwickau geboren

1976-1985 Studium an der Humboldt-Universität Berlin mit an schließender Tätigkeit als Diplomgartenbauingenieurin

1985-1990 Studium an der Hochschule für Graphik und Buchkunst mit Diplom bei Professor Felix Müller, Leipzig

1990-1993 Ernennung zur Meisterschülerin bei Professor Rolf Münzner, Leipzig



Rosa Loy lebt und arbeitet in Leipzig

In die Ausstellung


30.10.2015 - 06.12.2015
HEINER MEYER "Passion"
Vernissage: 29.10.2015, 19.30 Uhr
KünstlerIn(nen): Heiner Meyer

Pressemitteilung
„Passion“ – Heiner Meyer verführt mit Pop und Pepp im Augsburger Glaspalast



Shining stars, jede Menge Glanz und Glamour und eine gewaltige Portion Pop und Pepp präsentiert die Galerie Noah im Augsburger Glaspalast im Herbst.

Mit „Passion“, so der Ausstellungstitel, treten rund 25 Ölbilder und Plastiken des deutschen Pop-Art-Künstlers par excellence Heiner Meyer aus Bielefeld einmal mehr ins Rampenlicht. Comic-Helden, Hollywoodstars, Luxusgüter und reichlich Reminiszenzen an Film- und Kunstgeschichte finden sich in den vielschichtigen Arbeiten Meyers aus den letzten fünf Jahren. Frech wie ästhetisch, kess und hintergründig sind die fein gezeichneten Illusionen von Meyer, dessen malerische Welt nicht mit Reizen geizt, vielmehr verführt und anregt, verzaubert und hinterfragt zugleich – it`s magic!

In die Ausstellung


31.07.2015 - 25.10.2015
SEO. "Zwischen den Welten"
(Ausstellung bis einschließlich 25.10.2015 verlängert)
Vernissage: 30.07.2015, 19.30 Uhr
KünstlerIn(nen): SEO

Pressemitteilung
Die in Berlin lebende Künstlerin SEO (1977 in Gwangju) gilt als namenhafte Größe der internationalen Kunstwelt. Nach ihren Studien an der Kunsthochschule und an der Chosun-Universität in Gwangju, kam SEO im Jahre 2000 nach Deutschland und studierte an der Universität Berlin, in der Klasse von Georg Baselitz. International bekannt wurde sie durch großformatige, bunte Reispapiercollagen, die sie bis heute fertigt. Zudem widmet sie sich seit einigen Jahren installativen Arbeiten und Wandskulpturen. Die Galerie Noah zeigt vom 30. Juli bis 6. September ein breites Spektrum an Werken der gebürtigen Koreanerin.

Gesellschaft, Globalisierung und das Verhältnis des Menschen zu Natur und Umwelt sind SEOs Themen. Kunst gibt ihr Raum für die eigene Verortung zwischen Korea und Europa; zwischen asiatischer und europäischer Tradition: „Es gibt Momente, da fühle ich mich wie auf der Jagd nach mir selbst im Niemandsland zwischen den Welten“, sagte SEO einst. In ihren Collagen setzt sie sich motivisch mit obigen Themen auseinander, schichtet zerrissene Reispapierstückchen, sodass durch die Transparenz des Papieres die unteren Schichten hindurchschimmern und Zwischentöne entstehen. In ihrer 2014 geschaffenen Installation „Das Gefühl in meinem Innern“ beschäftigt sie sich auf reduzierte metaphorische Weise mit den Unterschieden der asiatischen und der europäischen Kultur und zeigt zugleich deren Gemeinsamkeiten auf. Ihre „Kalten Landschaften“, Wandskulpturen aus Aluminium, verdeutlichen auf kritische und zugleich ästhetisch sensible Weise den Bezug des Menschen zu Landschaft und Umwelt. SEOs Werke erschließen sich nicht auf den ersten Blick, man muss sich immer wieder mit ihnen auseinandersetzen, um ihre Wahrheit zu erspüren, zwischen den Zeilen lesen, um sich einzufühlen in „SEOs Niemandsland“.

In die Ausstellung


25.06.2015 - 26.07.2015
STEFAN SZCZESNY
Im Licht des Südens
mit neuen Bildern und Skulpturen
Vernissage: 25.06.2015, 19.30 Uhr
KünstlerIn(nen): Stefan Szczesny

Pressemitteilung
Stefan Szczesny is back!

Der prominente Künstler, Mitbegründer der „Neuen Wilden“, kreatives Multitalent kehrt heiter bis leichtfüßig in die Augsburger GALERIE NOAH zurück – Vernissage ist am 25. Juni 2015 um 19.30 Uhr

Sieben Jahre später und kein bisschen leiser taucht Stefan Szczesny erneut auf im Augsburger Glaspalast.

Der expressiven, südländischen Lebensfreude hat er sich mit Passion verschrieben – kein Wunder, lebt er seit vielen Jahren schon mitten im mediterranen Paradies, in Südfrankreich, St. Tropez!



Als Presseaffiner Künstler, auch Liebling der Prominenz ist der gebürtige Münchner bekannt, der mit internationalen, renommierten Unternehmen genauso kooperiert wie mit angesagten Galerien und Museen.

Optimistische, farbenfrohe und harmonische Form- und Figuren-Spiele in Acryl auf Leinwand, meist dem mediterranen Umfeld entlehnt, kredenzt Szczesny mit Freude ohne Skepsis: Nicht das große Drama, die Schwere oder Kritik ist sein Ding; er vielmehr feiert die sinnliche Hingabe ans Leben, eine positiv gefärbte Welt. Henri Matisse, die Malerei der „Fauves“ klingen sachte an, das in neuer, harmlos-harmonischer Manier – angenehm.

„Im Licht des Südens“ nennt sich unsere Ausstellung zum Sommer-Anfang, die Malerei und Skulptur von Stefan Szczesny aus den letzten Jahren zeigt.

Mit südländischem Charme eröffnen wir am Donnerstag, 25. Juni 2015, um 19.30 Uhr im Beisein des Künstlers die Schau, zu der wir Sie herzlich einladen.



Ausstellungsdauer: 25. Juni - 26. Juli 2015

In die Ausstellung


21.05.2015 - 21.06.2015
BERND ZIMMER
Ursprung
Vernissage: 21.05.2015, 19:30 Uhr
KünstlerIn(nen): Bernd Zimmer

Pressemitteilung
„Ich bin Kunstgeschichte“, sagt Bernd Zimmer und hat einfach Recht. Als Mitbegründer der wegweisenden Berliner Künstlergruppierung „Neue Wilde“ in den 1980er Jahren darf Zimmer Entsprechendes behaupten; fehlt zudem und ganz nebenbei in keinem Kunstgeschichtsbuch zur zeitgenössischen Malerei sein Name. Mit Ausstellungen im New Yorker Museum of Modern Art oder im Guggenheim Museum geehrt, ist Zimmers Siegeszug seit der legendären Ausstellung „Heftige Malerei“ im Berliner Haus am Waldsee 1980 – Taufbecken der „Wilden“, die sich die Gegenständlichkeit lebensbejahend zurückeroberten – bis heute ungebrochen. Der Natur seit jeher innigst verbunden, hält Zimmer tiefe Eindrücke in der Landschaft auf Leinwand fest, Momente, in denen eins zum anderen führt, sich mit einander verbindet, eins wird. Seine Grenzen sind fließend, was sich im heutigen Malstil, ferner des Expressionistischen, näher dran an der Abstraktion, auch deutlich macht.

Seit Jahrzehnten gilt die Malerei Zimmers als Markenzeichen, Gütesiegel für Qualität, als eine sichere Sache. Die GALERIE NOAH freut sich, rund 25 Schätze aus großen Gemäldeserien Bernd Zimmers wie „Kristallwelt“, „Reflexion“ oder „Alles fließt“ präsentieren zu dürfen. „Ursprung“ nennt sich das Augsburger Ausstellungs-Highlight des Jahres, das mit Ihnen zu den Ursprüngen allen Seins zu reisen hofft.





Kurzer Auszug aus der Biografie von Bernd Zimmer:

1948 in Planegg bei München geboren

1968 – 1970 Lehre als Verlagsbuchhändler

1970 – 1975 Tätigkeit als grafischer Gestalter in verschiedenen Verlagen

1973 – 1979 Studium der Philosophie und Religionswissenschaften an der Freien

Universität Berlin

1977 Mitbegründer der Galerie am Moritzplatz in Berlin

1979 Karl Schmidt-Rottluff Stipendium

1982 – 1983 Villa Massimo Stipendium Rom

1984 Umzug von Rom nach Polling, Oberbayern

1991 Bezug des Ateliers in Monteventano

1994 Verlegung des Ateliers von Polling nach Oberhausen, Oberbayern

2007 Bezug eines weiteren Ateliers in Warthe, Uckermark



Bernd Zimmer lebt und arbeitet in Polling, Bayern, Monteventano, Italien, und Warthe, Uckermark. Unzählige Ausstellungen weltweit und Ankäufe großer Museen wie Privatsammlungen halten die bayerische Mal-Legende lebendig.

In die Ausstellung


16.04.2015 - 17.05.2015
PETER CASAGRANDE, CHRISTOPH DITTRICH.
Völlig losgelöst


Vernissage: 16.04.2015, 19:30 Uhr
KünstlerIn(nen): Peter Casagrande, Christoph Dittrich

Pressemitteilung
Unfassbar und doch so nah:

Die Bildwelten von Peter Casagrande und Christoph Dittrich eröffnen neue Dimensionen und setzen Farbakzente, die vor Tiefe strotzen!

Die GALERIE NOAH (Augsburg) freut sich auf ein rauschendes Fest der Farben und bislang ungeahnter Bildmöglichkeiten.

„Völlig losgelöst“ nennt sich das Ausstellungs-Experiment mit energetischer Malerei von Peter Casagrande und Christoph Dittrich aus den letzten Jahren. Rund 30 Gemälde der zwei Künstler entführen in gewaltige Farbräume, versetzen in feine Farbräusche und feiern absurde Farbspiele. „Völlig losgelöst“ von Schein und Sein scheinen die abstrakten, kraftvollen wie tiefen Kompositionen der zwei Maler, die jenseits der Gegenständlichkeit neue Mittel und Wege gehen. Während sich Peter Casagrande ganz dem Entstehungsprozess hingibt, in großer Geste die Ölfarbe auf die Leinwand schüttet, kippt, ja, fließen lässt und nur dezent nachbearbeitet, filtert Christoph Dittrich mit Acryl auf Nessel Bewegungsprozesse, Reflexionen, setzt Schärfe und Unschärfe spannungsvoll ins Bild. Beide Künstler gehen intensiv und intuitiv von unten nach oben, von hinten nach vorne vor, schaffen mit Farbe und flüssigem Pinsel-Ductus neue Räumlichkeiten, Dimensionen, die vermeintlich strukturlos für Orientierung sorgen – galaktisch gut!



Peter Casagrande:

1946 in Weilheim geboren

1960-1963 Lehre als Schriftenmaler

1970-1972 Studium Teil I an der Akademie der Bildenden Künste München bei Professor Rudi Tröger

1972-1975 Studium an der Hochschule für Bildende Künste Berlin, Filmklasse Christin Cruxin

1979-1980 Studium Teil II an der Akademie der Bildenden Künste München (Diplom)

1979 Gründung des „Künstlerkollektiv Maitenbeth“

1983 Jahresstipendium der Stadt München, Staatlicher Förderpreis des Landes Bayern

Der Künstler lebt und arbeitet in Maitenbeth im näheren Umkreis von München.



Christoph Dittrich:

1971 in Ulm geboren

1995-2002 Studium an der Akademie der Bildenden Künste München bei Hans Baschang (Meisterschüler)

2000 Jubiläumsstipendiumsstiftung der Stadt München

2001 Kunstförderpreis der Stadt Augsburg

2002 Postgraduiertenstipendium des Freistaats Bayern

Der Künstler lebt und arbeitet in Augsburg.





Kontakt:

Wilma Sedelmeier, Leitung, wilma.sedelmeier@galerienoah.com



Eva Wiest, Öffentlichkeitsarbeit, eva.wiest@galerienoah.com

Tel. 0821 / 815 11 63



Ausstellungsplan 2015:

bis 1.3. HELGE LEIBERG. „Tanzrausch“

5.3. - 12.4. HERMANN ALBERT. „Mythos Meer“

16.4. - 17.5. PETER CASAGRANDE, CHRISTOPH DITTRICH. „Völlig losgelöst“

21.5. - 21.6. BERND ZIMMER. "Ursprung"

25.6. - 26.7. YURI KHARCHENKO, TERENCE CARR

30.7. - 6.9. SEO

10.9. - 25.10. ARNULF RAINER

29.10. - 6.12. HEINER MEYER

ab 10.12. ROSA LOY



In die Ausstellung


06.03.2015 - 12.04.2015
Hermann Albert: Mythos - Meer
Vernissage: 05.03.2015, 19.30 Uhr
KünstlerIn(nen): Hermann Albert

Pressemitteilung
Hermann Albert legt mythisch nach und „meerchenhaft“ vor!



39 Bilder voller satter Farbigkeit beziehen die GALERIE NOAH für ihren großen Auftritt - seit der letzten Schau 2007 im Glaspalast hat sich viel getan: die Frauen sind verschwunden.



Die GALERIE NOAH lädt noch bis zum 12.04.2015 zur Ausstellung „Mythos Meer“ mit Arbeiten aus den letzten sechs Jahren von Hermann Albert ein.

Geheimnisumwitterte Mythen tun sich auf im aktuellen Oeuvre Alberts. Landschaftsansichten, Stillleben, Allegorien, platziert inmitten einer menschenleeren Toskana, ziehen in ihren Bann – auf eine nostalgische, ungewohnt heiter melancholische, auch metaphysische Art. Genreszenen mit einem einzigen Protagonisten, der Pinie, werfen ihre Schatten. Die Frau, das wundersame Wesen, jahrzehntelang Thema, ja Faszinosum und Forschungsobjekt zugleich, in Alberts Schau 2007 (GALERIE NOAH) noch stark vertreten, hat ausgedient. Menschenleere Mysterien, ruhige, melancholische Ansichten einer südländischen Welt verzaubern hier auf dezente, unaufdringliche Weise und entführen in beseelte Träume eines nachdenklichen Malers.



Hermann Albert im Galerie-Gespräch:

Herr Albert, Ihren Bildern heute fehlt vor allem eines: die Frau! Warum?

Hermann Albert: „Ja, stimmt, früher hatte ich oft nackte Frauen im Bild, voluminöse, nicht so dürre Dinger - bei so viel Fläche muss schon etwas dran sein an der Frau, immerhin suche ich mir die Maße fürs Bild! Nein, jetzt gibt es keine Frauen mehr, das war ein langwieriger Prozess, ein schwieriger, das hat auch wehgetan.

Und was nu`?

Hermann Albert: „Jetzt konzentriere ich mich auf Landschaften. Es sind ausgedachte, ideale Landschaften, Versatzstücke, typische Formationen, die man eben in Arezzo so sieht. Ich lasse alles Unwichtige einfach weg. So bekommen die elementaren Dinge eine ganz eigene Bedeutung. Boden bleibt Boden, Wasser bleibt Wasser und Himmel bleibt Himmel.“

Sie malen in altmodischer, schwierig anwendbarer Tempera-Technik…

Hermann Albert: „Das habe ich schon als Student gemacht! Die Farbe habe ich damals selbst entwickelt, damals musste ich auf die Kosten achten. Ich habe nach einer günstigen Technik gesucht, die sofort trocknet und übereinander geschichtet werden kann. All das bietet Tempera! Das Spröde, Freskenhafte verstärkt das Metaphysische in meinen Werken.“

Ohne Kompromisse präsentieren Sie im 21. Jahrhundert klassisch-konservative Stillleben – wieso?

Hermann Albert: „Natürlich schreitet die Zeit voran, aber in der Malerei suche ich das Ideal. Da sehe ich alte Herren, die Ihren Lebensabend vor dem Haus sitzend, aufs Meer blickend verbringen. Ich male Illusionen.“

Das Meer ist heute großes Thema in Augsburg. Wie kam`s?

Hermann Albert: „Das Meer finde ich schön, da gibt es immer eine gerade Linie im Bild, darauf baue ich gerne auf. Wenn ich am Meer stehe, denke ich an die andere Seite. Es ist kein Land, sondern Wasser – ein toller Gegensatz zum Rest!“



Vita Hermann Albert:

1937 in Ansbach, Mittelfranken, geboren

1955–1961 Studium an der staatlichen Hochschule für Bildende Künste Braunschweig bei Peter Voigt

1971 Stipendium der Villa Romana Florenz

1985–2002 Professur für Malerei an der staatlichen Hochschule für Bildende Künste Braunschweig

Hermann Albert lebt und arbeitet heute in der Provinz Arezzo, Italien, und in Berlin.



Letzte große Ausstellungen:

2013 „Hymne auf den Akt“, Galerie Agnès Monplaisir, Paris

2014 Ausstellungsbeteiligung, Museo dell’Accademia Etrusca, Cortona, Italien

2014/15 „German Pop“, Schirn Kunsthalle, Frankfurt

2015 „Hermann Albert“, Galerie Mönch, Bremen



Der „Glaspalast“, ein Industriedenkmal von 1909/10, befindet sich inmitten des "Textilviertels" unmittelbar neben dem neuen Staatlichen Textil- und Industriemuseum Augsburg (tim).



Seit 2002 befindet sich dort die GALERIE NOAH.

Ausstellungsschwerpunkte sind die zeitgenössische Kunst der Bereiche Malerei und Skulptur

(z.B.: zuletzt große Werkschauen u. a. von Norbert Tadeusz, Jonathan Meese, Rosa Loy, Heiner Meyer, Herbert Brandl, Markus Lüpertz… sowie die Förderung regionaler Künstler (z.B.: Felix Weinold, Raimund Göbner, Günther Baumann).

Die Galerie beeindruckt durch die Großzügigkeit und Helligkeit der Räume und lässt die Kunst durch den Kontrast mit dem historischen Bauwerk in einem einzigartigen Licht erscheinen. Ein von Tageslicht durchfluteter Industriebau bietet ideale Bedingungen für die Ausstellung von zeitgenössischer Kunst.



Öffnungszeiten der GALERIE NOAH

Di - Do 11 – 15 Uhr

Fr, Sa, So

und Feiertags 11 - 18 Uhr

gerne auch nach Vereinbarung

In die Ausstellung


16.01.2015 - 01.03.2015
Helge Leiberg: Tanzrausch
neue Bilder und Skulpturen
Vernissage: 15.01.2015; 19 Uhr
KünstlerIn(nen): Helge Leiberg

Pressemitteilung
Helge Leiberg aus Berlin mit neuen Arbeiten im Augsburger Glaspalast:

Vernissage von „Tanzrausch“ am 15. Januar um 19 Uhr!



In Bewegung sind nicht nur Helge Leibergs leichtfüßige Figuren in Farbe und Bronze

- auch das Team der Galerie Noah im Augsburger Glaspalast!



Am Donnerstag, den 15. Januar 2015, um 19 Uhr laden die Galerie Noah - Professor Ignaz Walter, die langjährige Galeristin Elisabeth Schulte und ihre Nachfolgerin Wilma Sedelmeier - zur ersten Vernissage unter neuer Führung ein:



2015 übernimmt die Kulturjournalistin und studierte Kunsthistorikerin die Leitung des renommierten Hauses inklusive des Kunstmuseums Walter.



Mit Helge Leibergs neuen Gemälden und Plastiken startet man farbenfroh ins neue Jahr und freut sich über den Besuch des angesehenen, international gefragten Künstlers aus Berlin.



Der Künstler im Galerie-Gespräch:

Herr Leiberg, Sie haben 2008 zuletzt bei uns ausgestellt. Was hat sich seither gestalterisch getan?

Helge Leiberg: „Ich verwende mehr Farbe als Steigerung einer differenzierten, lebensfrohen Ausdruckskraft. Ich male nicht mehr in Bewegungsserien, sondern fokussiere meine Inhalte auf einzelne Szenen. Mein Thema ist die Spannung im menschlichen Dasein, ich male Menschen, die eingeengt sind, sich im Kreis bewegen oder im Dreieck springen.“

Die Gliedmaße Ihrer Figuren werden immer länger…

Helge Leiberg: „Ja, das ist so, meine Figuren werden immer noch dünner. Das nehme ich mir nicht vor, das passiert von alleine, ist der normale künstlerische Prozess, in dem ich mich befinde.“

Im „Tanzrausch“, so auch der Titel unserer Ausstellung, sind Ihre Darsteller. Was hat Sie dazu inspiriert?

Helge Leiberg: „Mein ständiger Begleiter ist die Musik aus der elektrischen Phase von Miles Davis und John Zorn mit der Band „Pain Killer“. Da mache ich richtig laut, das inspiriert mich ungemein! Auch meine eigene Musik mit Penck höre ich immer wieder….free rock…das rockt. Ich spiele Trompete und Penck singt und spielt Klavier oder Schlagzeug. Unsere Musik ist nicht austauschbar, sie ist authentisch!“

Wenn Sie an Augsburg denken, was kommt Ihnen in den Sinn?

Helge Leiberg: „Natürlich erst mal Brecht und die Fugger und ein bisschen Geschichte. Aber dann auch gleich der Glaspalast, ein tolles Gebäude, großartige Architektur, das Konzept gefällt mir, ein lebendiger Ort mit Restaurant, Ballettschule und dem KUNSTMUSEUM WALTER - Klasse!“



Im „Tanzrausch“ befinden sich Leibergs Figuren der gezeigten aktuellen Arbeiten. Filigrane Gliedmaße, grazile Positionen des klassischen Balletts oder Gesten archaischer Stammesrituale führen seine neuen Gemälde und Bronzeplastiken vor Augen, verführen, verzaubern und berauschen: Im hellen, undefinierten, positiven Sein frönen Leibergs Protagonisten in expressiver Körpersprache und individueller Gestik Tanz und Kunst und Leben!



Helge Leiberg ist 1954 in Dresden, Loschwitz, geboren.

Er studiert an der Hochschule für Bildende Künste Dresden bei Professor Gerhard Kettner.



Seit 1978 arbeitet er als freiberuflicher Künstler an Bildern, Zeichnungen, experimentellen Filmen und Performances. Die Wechselwirkung von Malerei, Musik und Tanz interessiert ihn dabei besonders.



1984 zieht Leiberg von Dresden nach Berlin-Charlottenburg.

Er zeigt in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland vor allem Malerei, auch Zeichnungen und seit 1998 verstärkt Bronzeplastiken.









In die Ausstellung


21.11.2014 - 11.01.2015
PIGALLE. Positionen 2014
KünstlerIn(nen): Armando, Elvira Bach, Reto Beer, Rolf Behm, Barbara Bernrieder, Peter Casagrande, Luciano Castelli, Sobral Centeno, Ruth Detzer, Jiri Dokoupil, Heiko Hermann, Hans Rudolf Strupler, Norbert Tadeusz

Pressemitteilung
Armando, Niederlande

Elvira Bach, Deutschland

Reto Beer, Schweiz

Rolf Behm, Deutschland

Barbara Bernrieder, Deutschland

Peter Casagrande, Deutschland

Luciano Castelli, Schweiz

Sobral Centeño, Portugal

Ruth Detzer, Deutschland

Jiří Georg Dokoupil, Tschechien

Heiko Herrmann, Deutschland

Oskar Manigk, Deutschland

Hans Rudolf Strupler, Schweiz

Norbert Tadeusz, Deutschland





Der Place Pigalle ist einer der bekanntesten Plätze in Paris. Rund um das weltberühmte Varieté-Theater

„Moulin Rouge“ lebten um 1900 neben Toulouse-Lautrec und Picasso zahlreiche andere Künstler, die

dem Viertel ein unverwechselbares Flair gaben. Mit Werken von 14 europäischen Malern, verwandelt

sich die Galerie Noah in einen ähnlichen Schmelztiegel wie damals der Place Pigalle, welcher uns lebhaft aus dem Schlager-Evergreen von Bill Ramsey bekannt ist.



Luciano Castelli, 1951 in Luzern geboren, (zwei seiner Gemälde tragen den Titel „Pigalle“) lebt bis

heute in der Schweiz und in Paris. Er wurde ab 1979 als einer der Hauptvertreter der „Neuen Wilden“

bekannt. Er nahm an der documenta 5 (1972), 7 (1982) und 9 (1992) teil.



Reto Beer (geboren 1936 in Gams, St. Galler Rheintal), und Hans Rudolf Strupler (geboren 1935 in

Zürich), sind neben Castelli zwei weitere Schweizer Künstler in unserer Ausstellung. Reto Beer fällt

durch Collagen auf. Die kaleidoskopischen Werke von Strupler beeindrucken durch feinste Strukturen

und komplexe Farbgestaltung.



Armando heißt eigentlich Herman Dirk van Dodeweerd: 1929 in Amsterdam geboren, 1979

übersiedelte er nach Berlin. Er nahm 1982 an der documenta 7 teil, außerdem vertrat er die

Niederlande bei der 41. Biennale von Venedig. Seine pastosen, hauptsächlich schwarzen abstrakten

Bildkompositionen symbolisieren Gewalttätigkeit. Das 1998 eröffnete Armando Museum in Amersfoort

wurde 2007 durch einen Brand zerstört.

Armando lebt in Amstelveen und Potsdam.Elvira Bach, 1951 im hessischen Neuenhain geboren, studierte in Berlin bei Hann Trier und wurde

1982 zur documenta 7 eingeladen. Ihre neoexpressionistischen Frauenbilder spiegeln die Themen ihres eigenen Lebens wider. Die Ähnlichkeit mit ihrer eigenen Person ist unverkennbar. Bis heute ist sie ihrem kraftvollen Malstil treu geblieben.

Sie lebt in Berlin.



Rolf Behm wurde 1952 in Karlsruhe geboren. Er studierte bei Markus Lüpertz in Karlsruhe und

übersiedelte 1979 nach Berlin. Er gestaltet in seiner Malerei Farbfelder im Raum und nennt die Werke Energiefelder und Energieketten. Der Blick des Betrachters wird durch die Farbgestaltung gleichsam

ins Zentrum des Werkes gesogen. Rolf Behm lebt und arbeitet in Berlin und Rio de Janeiro.



Barbara Bernrieder studierte an der Akademie der Bildenden Künste in München. Sie war

Meisterschülerin von Ben Willikens und erhielt 2002 den bayerischen Staatsförderpreis. Seit 2011 ist

sie artist in residence in Bangalore, Indien. Sie arbeitet in München.



Peter Casagrande, 1946 in Weilheim geboren, studierte an der Akademie der Bildenden Künste in

München bei R. Tröger und an der Universität der Künste in Berlin. Casagrandes oft großformatige

Bilder entstehen in einem ungehemmten Malprozeß, in dem sich in vielen Schichten gestische

Malaktionen mit großflächigen Farbverläufen überlagern. Casagrande lebt und arbeitet

in Maitenbeth bei München.



Sobral Centeño wurde 1948 in Porto (Portugal) geboren. Seine Themen sind rätselhafte farbintensive

Stillleben.Er lebt und arbeitet in Porto.



Ruth Detzer, 1974 in Augsburg geboren, studierte an der Akademie der Bildenden Künste in München

und war Meisterschülerin bei Markus Oehlen. Ihre Themen sind die Metamorphosen der Frau: Hexe,

Madonna, Göttin, Künstlerin. Ruth Detzer lebt und arbeitet in München.



Jiri Georg Dokoupil wurde 1954 in Krnov geboren. Er studierte Kunst in Köln, Frankfurt/Main und

New York und gehört seit 1980 zur Kölner Künstlergruppe „Mülheimer Freiheit“. 1982 nahm er an der documenta 7 teil. Seit 1989 lehrt er an der Akademie der Schönen Künste in Madrid. Seit 1986 malt Dokoupil ohne Pinsel. Er verwendet unterschiedliche Techniken unter Benutzung von Kerzen, Autoreifen oder Farbsprays.

Man nennt ihn „die Sphinx“, weil er auf eine eigene künstlerische Handschrift verzichtet.

Dokoupil lebt und arbeitet in Berlin, Prag und Madrid.



Heiko Hermann wurde 1953 in Schrobenhausen geboren. Er studierte an der Akademie der Bildenden

Künste in München und war Meisterschüler von Prof. Reipka. Heiko Hermann sieht seine Malerei in der

Tradition der „Gruppe Spur“ und des „Kollektiv Herzogstraße“. Heiko Herrmann lebt in München und

Pertolzhofen.



Oskar Manigk wurde 1934 in Berlin geboren. Er studierte Malerei in der ehemaligen DDR - immer mit

kritischem Blick auf das damalige Regime. 2006 erhielt er für sein Lebenswerk im wiedervereinigten

Deutschland den Kunstpreis des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Die Gestaltung seiner Arbeiten ist

von malerischer Wucht, zusätzlich spüren wir jedoch öfter eine Portion Ironie. Manigk lebt in Berlin und

auf Usedom.



Norbert Tadeusz wurde 1940 in Dortmund geboren und starb 2011 in Düsseldorf. Tadeusz studierte

1961 - 1966 an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf unter anderem bei Joseph Beuys, der ihn

zum Meisterschüler ernannte. Von 1988 - 1991 war Tadeusz Professor an der Universität der Künste in

Berlin und von 1991 - 2003 Professor für Monumentalbildnerei an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig. Seine Gemälde sind komplex figurativ und haben sowohl eine überzeugende Formstrenge, als auch eine überwältigende Farbkraft. Norbert Tadeusz galt in der „Persilstadt“, wie er seine Wahlheimat Düsseldorf nannte, als Ausnahmeerscheinung. Seit Mitte der 60er Jahre setzte er gegen die allgegenwärtige Tendenz zur Abstraktion seine figurative Kunst. Seine sinnlich und formal glanzvollen Werke machten Furore.



Öffnungszeiten: Di – Do: 11 – 15 Uhr / Sa/ So und Feiertage von 11 - 18 Uhr



geschlossen: 24.12.2014 und 31.12.2014



Galerie Noah. Beim Glaspalast 1. 86153 Augsburg. Tel.: 0821 815 11 63. www.galerienoah.com


12.09.2014 - 16.11.2014
Markus Lüpertz:
Arkadien
Bilder, Skulpturen, Zeichnungen, Grafik
1984-2014
Vernissage: 11.09.2014; 19 Uhr
KünstlerIn(nen): Markus Lüpertz

Pressemitteilung
Ausstellungsdauer: 12.09. – 16.11.2014

Vernissage: 11.09.2014 von 19 - 21 Uhr



Markus Lüpertz ist einer der vielseitigsten und international bekanntesten Künstler der Gegenwart. Die Galerie Noah zeigt vom 12. September bis 16. November 2014 Werke aus verschiedenen Schaffensphasen der letzten 40 Jahre.

Mittelpunkt der Ausstellung sind Bilder und Zeichnungen aus seiner neuesten Werkgruppe Arkadien, die 2013 entstanden ist. Die Figur von Venus, Diana und anderen Gestalten stehen immer in Beziehung zu einem Objekt wie einem Boot, einem Helm, Muscheln oder Schneckenhäusern. Metamorphosen und Symbole aus der griechischen und römischen Mythologie geben eine entschiedene Antwort des Malers und Bildhauers auf die Frage, wie der Begriff Schönheit Veränderungen unterworfen ist.

Entwurfsmodelle aus Bronze von einer großen Skulptur Herkules sind zu sehen. Am Eingang des Glaspalasts begrüßt Odysseus ll die Besucher. Diese beeindruckende Bronze wurde erst in diesem Jahr fertiggestellt.

Neue Grafiken runden die Ausstellung ab.





Dem Künstler Markus Lüpertz (geb. 1941 in Liberec, Böhmen) wurde weltweit bereits zahlreiche Museumsaustellungen gewidmet:

2014 Museo de Bellas Artes Bilbao, Spanien

2014 Eremitage in St. Petersburg, Russland

2011 Gemeentemuseum Den Haag, Niederlande

2008 Kunst-und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn und viele andere.





Galerie Noah/ Beim Glaspalast 1/ 86153 Augsburg/ www.galerienoah.com/ Tel.: 0821 8151163



Öffnungszeiten: Di – Do: 11 – 15 Uhr / Sa/ So und Feiertage von 11 - 18 Uhr


06.06.2014 - 31.08.2014
Jörg Immendorff
Malerei, Skulptur, Grafik 1984–2007
Vernissage: 05.06.2014 um 19 Uhr
KünstlerIn(nen): Jörg Immendorff

Pressemitteilung
Die Galerie Noah zeigt vorwiegend Werke aus den letzten Lebensjahren von Jörg Immendorff.

Der für opulente Bildpanoramen bekannte Maler verändert 1998 mit Bekanntwerden der unheilbaren Krankheit ALS seinen Malstil.

Figurenreiche Historiengemälde wie "Café Deutschland" oder "Café de Flore", die er mit Freunden und Weggefährten bevölkert – begrenzt er nun auf das Wesentliche.

Er paraphrasiert Themen aus der Kunstgeschichte.



"Ich habe Schritt für Schritt das erzählerische Lametta reduziert", so Jörg Immendorff.



Die Ausstellung der Galerie Noah zeigt mit Arbeiten von 2000 bis 2007 eindrucksvoll diese Entwicklung.

Auf monochromen Bildhintergründen komponiert er geheimnisvolle Chiffren und Figuren.

Ironisch, subversiv, gesellschaftskritisch, zornig … alle diese Adjektive treffen auf Immendorffs Oeuvre zu.

Um die große Bandbreite seines künstlerischen Werdegangs aufzuzeigen – ist ein Gemälde von 1984 zu sehen.

Es wird umrahmt von Grafik aus den 80er Jahren (Standarte; Café de Flore).

Skulpturen aus seinen letzten Jahren runden die Ausstellung ab.

Noch in Anwesenheit des Künstlers war 2004 bereits eine große Immendorff Schau in der Galerie Noah zu sehen.

Jetzt, zehn Jahre später, trifft der Besucher im Glaspalast gleich zwei Immendorff Ausstellugen an – einmal in der Galerie Noah und einmal in der Staatsgalerie Moderne Kunst (eine Zweiggalerie der Pinakothek der Moderne) mit JÖRG IMMENDORFF „VERSUCH, ADLER ZU WERDEN“.



Den Ausstellungsbesuchern sei bei der Betrachtung und möglichen Interpretationsversuchen folgender Rat des Künstlers mit auf den Weg gegeben:



"Als Betrachter suche ich doch keine Geschichten im Bild. Was ich suche, ist Magie. Und genau um diese Magie geht es mir als Künstler."



Jörg Immendorff ist einer der bedeutendsten zeitgenössischen deutschen Künstler.

Er ist 1945 in Bleckede geboren, studiert unter anderem bei Joseph Beuys an der Kunstakademie Düsseldorf, erhält dort später eine Professur,

nimmt mehrfach an der dokumenta teil und wird mit vielen internationalen Preisen ausgezeichnet.

1998 erhält er die Diagnose der tödlichen Krankheit ALS.

Immendorf stirbt 2007 mit 61 Jahren in Düsseldorf.


11.04.2014 - 25.05.2014
Arno Rink Malerei

Vernissage: am Freitag, den 11. April 2014 von 19.00 bis 21.00 Uhr
Der Künstler ist anwesend.

Ausstellungsdauer: bis 25. Mai 2014
Vernissage: 11.04.2014; 16 Uhr
KünstlerIn(nen): Arno Rink

Pressemitteilung
Mit Arno Rink stellt die Galerie Noah einen der wichtigsten Wegbereiter der neuen Generation der „Leipziger Schule“ vor.

Ausgewählte Arbeiten von 1971 bis 2012 geben dem Betrachter Einblick in sein malerisches Lebenswerk und in die verschiedenen Themenkreise seines Schaffens.



Rink, der eigenwillige Manierist unter den Mythenmalern der „Leipziger Schule“, der bei Tübke und Heisig studierte, zelebriert nach wie vor die beziehungsreiche Erotik des weiblichen Körpers.

Allerdings bemerkt man bei den aktuellen Werken eine schrittweise Reduzierung.

„Wenn du mit dieser harten, sehr gegenständlichen Malerei altern musst, dann hast du eine ganz schöne Barriere vor dir.“

So finden sich in malerisch raffiniert konzipierten Aktgemälden die ein oder andere offene Stelle, die von der Zeichnung lebt.

„…Inhalte werden reduziert – sodass man gerade noch einen Akt sieht.“ (Monopol:14.05.2012)



In frühen figurativen Werkgruppen finden sich mythische oder biblische Verweise auf Leda, Judith oder Lots Töchter.



In den Landschaften nimmt man die Vorherrschaft der Farbe am intensivsten wahr.

Der Künstler inszeniert ein Bild-Geschehen, dessen Spannung sich auf den Betrachter überträgt und ihn die Macht der Malerei spüren lässt.



Der gebürtige Thüringer arbeitet und lebt seit Anfang der 60er Jahre des 20. Jahrhunderts in Leipzig.

Nach seinem Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (HGB) wurde er einige Jahre später dorthin zum Professor berufen.

Von 1987 bis 1994 war er in der Folge von Bernhard Heisig Rektor der HGB. 27 Jahre leitete der die Fachklasse für Malerei und Grafik.

Zu seinen Schülern zählen unter anderem David Schnell, Neo Rauch, Christoph Ruckhäberle.

In die Ausstellung


15.02.2014 - 30.03.2014
gast aus zucker
meisterklasse neo rauch

Vernissage: 12.02.2014
KünstlerIn(nen): Sebastian Burger, Marie Carolin Knoth, Mandy Kunze, Claus Stabe, Kathrin Thiele, Martin Ziegler

Pressemitteilung
Vernissage:

am Freitag, den 14. Februar 2014 von 19 bis 21 Uhr



Begrüßung: Elisabeth Schulte

Einführung: Prof. Neo Rauch





„gast aus zucker“

meisterklasse

neo rauch



Dauer der Ausstellung: 15.03. - 30.03.2014

Eröffnung: 14.02.2014; 19 Uhr

Einführung: Prof. Neo Rauch, Leipzig





In der Galerie Noah sind Arbeiten von sechs Künstlern zu sehen: Sebastian Burger, Marie Carolin Knoth, Mandy Kunze, Claus Stabe, Kathrin Thiele und Martin Ziegler.

Sie gehören zur aktuellen „Meisterklasse Neo Rauch“.

Neo Rauch, der seine ordentliche Professur (seit 2005) an der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGB) 2009 niedergelegt hat, betreut als Honorarprofessor mit großem persönlichen Einsatz ausgewählte diplomierte Absolventen der weltweit renommierten HGB, die in diesem Jahr 250 Jahre alt wird.



„Ich bin ein Anhänger der subtilen Subversion, also des Einstreuens von Erregern. Ich halte wenig von der Figur eines herumschnauzenden Feldwebels, der meint, die Studenten müssten erst mal über ihn hinweggelangen.

Im Idealfall ist es doch so, dass man den Studenten subversiv inspiriert, so dass er der Meinung ist,

jede Veränderung auf der Leinwand sei von ihm allein gekommen.“

(F.A.Z.: Neo Rauch über die Krise der Universität „Da unterrichte ich lieber unentgeltlich“ 22.07.2008)



Alle sechs Künstler sind markante Persönlichkeiten von höchst individuellem Zuschnitt. Sie folgen zwar den Anregungen des „Meisters“, empfinden diese aber als Ansporn für ihre Sicht der Kunst. Handwerkliche Perfektion kann man voraussetzen. Diese Ausstellung zeigt die eigenständige Bildsprache eines jeden von ihnen.

Die Meisterschüler, Neo Rauch und Rosa Loy sind anwesend.



Öffnungszeiten Galerie Noah:



bis 23. Februar Di - So und Feiertage von 10 - 18 Uhr

ab 25. Februar Di - Do 11 - 15 Uhr und Freitag/ Samstag/ Sonntag/ Feiertage von 11 - 18 Uhr



In die Ausstellung


13.12.2013 - 02.02.2014
Anke Doberauer
Frauen
Vernissage: 12.12.2013, 19 Uhr
KünstlerIn(nen): Anke Doberauer

Pressemitteilung
Anke Doberauer zeigt in ihrer ersten Ausstellung in der Galerie Noah neue Aspekte ihres malerischen Werks. Bekannt ist die Professorin für Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in München vor allem für lebensgroße Figurenbilder mit Darstellungen von Männern.

Die Landschaften, ein wesentlicher Teil ihres künstlerischen Schaffens, sind immer en plein air gemalt und häufig als mehrteilige Panoramen konzipiert.

Die möglichst vollkommene Übereinstimmung der Harmonie von Farbe, Licht und Personen ist ihr wichtig.

Das Thema „Frauen“ wird von der Künstlerin in besonderer Art und Weise behandelt.

Anke Doberauer wendet sich von der Darstellung schöner Männer ab. Sie dreht den Spieß um und malt aufblasbare Venuspuppen aus Gummi, die vor einer Bergkuppe oder einem kleinen Wasserfall liegen.

Diese Bilder verstören den Betrachter, weil er sich unwillkürlich als Voyeur empfindet. Und er ist doppelt irritiert, weil diese „Sexpuppen“ eher komisch als erotisch wirken.

Die Künstlerin bezieht sich bei diesem Thema auf eine rätselhafte Installation von Marcel Duchamp: „Étant donnés“ aus dem Jahr 1966, Duchamps letztem Meisterwerk, welches im Philadelphia Museum of Art hängt. Dort blickt der Betrachter durch zwei Löcher in einer schweren Holztüre – gleichsam wie in einer Peepshow – auf eine Ansammlung von Materialien, die um einen liegenden Frauenakt gruppiert sind.

Das, was Duchamp im Verborgenen seiner Szenerie minutiös rekonstruierte, wird nun von Anke Doberauer ans Tageslicht gezerrt. Die Künstlerin zeigt in ihren neuen Arbeiten ein differenziertes Frauenbild: ein Portrait junger Mädchen, ein Hochzeitsbild, ein verliebtes Paar und benutzte Gummipuppen. Im Gegensatz zu Duchamp, der die Malerei für tot erklärte, macht Anke Doberauer den Eros der Frau in vielen Facetten malerisch sichtbar.



Vita

geboren in Bad Homburg vor der Höhe

Studium an der Hochschule für

Bildende Künste Braunschweig

Meisterschülerin von Ben Willikens

seit 2003 Professorin für Malerei und Grafik an der

Akademie der Bildenden Künste München

Lebt und arbeitet in Marseille und München.


18.10.2013 - 30.11.2013
Echt Kroko
Acchrochage 2013
Vernissage: 17.10.2013
KünstlerIn(nen): Otmar Alt, Jens Augustin, Andreas Decke, Ferjo, Mo Huan, Oliver Jordan, Hermann Kolb, Helge Leiberg, Oskar Manigk, Heiner Meyer, Detlev Peters, Ricardo Semino, Igor Sidorin

Pressemitteilung




In die Ausstellung


01.10.2013 - 30.11.2013
Druckgrafische Werke von ARMIN MUELLER-STAHL

KünstlerIn(nen): Armin Mueller-Stahl

Pressemitteilung
Armin Mueller-Stahl gehört ohne Zweifel zu den künstlerischen Mehrfachbegabungen. Nach der umfassenden Präsentation der Bilder und Papierarbeiten im September 2012 zeigen wir nun in unserer Galerie eine Auswahl seiner farbigen Druckgrafik.

Außerdem haben Sie in der Galerie Noah die Möglichkeit, einen Film über den Künstler zu sehen.

(Von Hoferichter & Jacobs, 2006)



„Die Kraft des Zufalls ist viel schöner…“

Dauer ca. 10 Minuten



„Ich kam nicht zur Kunst, sie kam zu mir, durch meine Eltern und Grosseltern. Alle malten, alle machten Musik, alle lasen. Und obendrein beteten sie.

Sie glaubten an Gott, der ihnen das Talent geschenkt hatte Kunst überdurchschnittlich ausüben zu können.

So einfach kann es mit dem Anfang in der Kunst sein, die Schwierigkeiten beginnen später...

ich begann mit drei Jahren zu malen, weil meine Mutter es tat.

Sie malte ein Portrait für die Sparkasse in Prenzlau,(Direktor?), und ich malte eine Himmelsleiter, die in den Wolken verschwand.

Wohin führt die Leiter? fragte meine Mutter und ich antwortete, das siehst du doch, in den Himmel, und auf der Leiter sind alle lieben Menschen die in den Himmel kommen?

Aber man sieht sie nicht?

Man kann sie nicht sehen, sie sind hinter den Wolken.“



Armin-Mueller Stahl live aus dem sonnigen Kalifornien; Juli 2012







“Die Kraft des Zufalls ist viel schöner als die präzise Genauigkeit und die pingelige Ausführung eines inneren Auftrags”

In die Ausstellung


19.07.2013 - 29.09.2013
Andy Warhol, John Baldessari, Richard Prince, Jorge Pardo

Zeichnung, Grafik und Fotografie

Vernissage: 18.07.2013, 19 Uhr
KünstlerIn(nen): Andy Warhol, Richard Prince, John Baldessari, John Pardo, Andy Warhol , John Baldessari, Richard Prince, Jorge Pardo

Pressemitteilung
Mit Andy Warhol, John Baldessari, Richard Prince und Jorge Pardo stellt die Galerie Noah zum ersten Mal in Augsburg vier amerikanische Konzept- und Medienkünstler mit ihrem grafischen Werk vor.

Von den beiden Altmeistern dieser Kunstrichtung John Baldessari (geb. 1931) und Andy Warhol (1928-1987) sind Zeichnungen und Grafik zu sehen.



Der aus Europa stammende US-Amerikaner John Baldessari gilt als ein Hauptvertreter der Konzeptkunst und als einer der einflussreichsten Künstler der Nachkriegsjahrzehnte. Als Dozent und Professor macht er in Kalifornien Karriere. Zweimal wird er zur Documenta eingeladen. 2009 erhält er für sein Lebenswerk den „Goldenen Löwen“ der Biennale von Venedig.

2012 wird ihm der Kaiserring Goslar verliehen, die höchste deutsche künstlerische Auszeichnung.

John Baldessari lebt in Santa Monica, Kalifornien.



Andy Warhol wird 1928 in Pittsburgh, Pennsylvania, geboren und stirbt 1987 in New York.

Er ist Grafiker, Maler, Filmemacher, Verleger und ist wohl der bedeutendste Vertreter der US-amerikanischen Pop Art. Er wird dreimal zur Documenta eingeladen und erhält Ausstellungen in der ganzen Welt.

„Wer alles über Andy Warhol wissen will, braucht nur die Oberfläche anzusehen: die meiner Bilder und Filme und von mir, und das bin ich. Da ist nichts dahinter“, sagt die Ikone der Pop Art über sich selbst.

(Stefana Sabin: Andy Warhol, Rowohlt, Reinbek,1992, S. 84)



Richard Prince wird 1949 in der Panamakanalzone geboren.

Als Vertreter der Appropriation Art, bezieht er Dinge aus der Alltagswelt und Werbung in seine künstlerische Arbeit ein, ironisiert und verfremdet sie, wie z.B. den „Malboro Cowboy“, die „Baker – Gangs“ und andere Berühmtheiten. Dabei legt er besonderen Wert auf die dunklen Seiten der Gesellschaft.

Es werden Radierungen und bearbeitete Fotos gezeigt.

Richard Prince lebt in New York.



Jorge Pardo wird 1963 in Havanna (Cuba) geboren.

Er platziert seine Kunst im theoretischen Schnittpunkt von Malerei, Skulptur, Design und Architektur. In seinen Bildern fügen sich Farben und Formen kaleidoskopisch zu immer neuen Kombinationen, weil es sich um Computerentwürfe im Seidensiebdruckverfahren auf Leinen handelt. Er stellt die Frage nach der Vereinbarkeit von Kunst und Leben und gibt damit der Kunst eine Chance, sich im realen Leben zu behaupten.

Es werden Seidensiebdrucke gezeigt.

Jorge Pardo lebt in Los Angeles.


19.07.2013 - 19.03.2014
ROBERT REITER: Scrabble

KünstlerIn(nen): Robert Reiter

Pressemitteilung
Robert Reiter beschäftigt sich seit einigen Jahren als Fotograf und Illustrator mit digitaler Malerei. In seinen Arbeiten zeigt er die Umsetzung und Bearbeitung von eigenen Fotografien am Computer. Durch diese Verfremdung entstehen spannende, beziehungsreiche neue Werke, die durch ihre eigenständige Aussage überraschen.



Robert Reiter zum Entstehungsprozess seiner Bilder:

„In der Phase der Reduktion von Bild und Farbdetails innerhalb eines Bildes erreiche ich (idealerweise) einen sehr eng definierten Punkt, an dem das Zusammenspiel der Farbflächen plötzlich von einem "Geräusch" zu einem reinen "Klang" führt, der, bei geringsten Änderungen der Flächenzusammenstellung, wieder in ein "Rauschen" zurückfällt.

Mein Ziel und meine Faszination ist es also, mich in den von mir ausgewählten und bearbeiteten Fotografien auf die Suche nach dem verborgenen reinen Klang zu begeben.“



Der Ausstellungstitel Scrabble, nimmt Bezug auf das vom Architekten Alfred Mosher Butts 1931 entwickelten Spiel Scrabble. Butts Ziel war es, ein Spiel zu schaffen, das je zur Hälfte durch Glück und Können der Spieler beeinflusst wird.



1961 in Augsburg geboren

1980 Mitbegründer einer Künstlergruppe, die mit neuartigen bildnerischen Techniken experimentiert

2005 erste Werke der "Digital Art" - Reihe

2006 Teilnahme an der Großen Schwäbischen Kunstausstellung

2009 Ausstellung in der Galerie Noah:

24.07. – 30.08.2009 Neue Bilder: Robert Reiter und Roger Fritz





Lebt und arbeitet in Augsburg





Ausstellungsort:

Nunó / Provinostr. 46/ 86153 Augsburg

Geöffnet:

Di - Sa 10 - 24 Uhr

So & Feiert. 10 - 18 Uhr

Mo Ruhetag

In die Ausstellung


27.04.2013 - 07.07.2013
GEORG BASELITZ
Arbeiten auf Papier 1970–2011
Originalgrafik 1979–2012
Vernissage: 26.04.2013, 19 Uhr
KünstlerIn(nen): Georg Baselitz

Pressemitteilung


Eröffnung: Freitag: 26.04.2013, 19 Uhr. Dauer der Ausstellung: 27.04. - 07.07.2013



Die Galerie Noah im Augsburger Glaspalast zeigt eine kleine exquisite Auswahl des zeichnerischen und grafischen Schaffens von Georg Baselitz aus 45 Jahren.

Papierarbeiten von 1967 bis 2012 bieten einen spannenden Einblick in ein stilistisch reichhaltiges Werk, welches in jeder Hinsicht seiner malerischen Potenz ebenbürtig ist.

Georg Baselitz hat immer gegenständlich gearbeitet und nahezu alle klassischen Inhalte behandelt: Mensch, Tier, Landschaft, Stillleben.

Holzschnitte aus den Jahren 2008 und 2010, ein Radierzyklus von 2011/12 zeigen seine neueste Entwicklung in der grafischen Technik. In diesen Arbeiten hat Baselitz die seit 1969 angewandte Methode verlassen, seine Motive auf den Kopf zu stellen.

Ein Gemälde aus dem Jahr 1970 rundet als Glanzpunkt die Ausstellung ab.

Die Werke von Georg Baselitz haben die internationale Kunstwelt erobert. Seine Arbeiten werden in allen bedeutenden Museen gezeigt und erzielen auf Auktionen Rekordpreise.

Dieses Jahr wurde der Künstler 75 Jahre alt.



Vita

1938 geboren in Deutschbaselitz als Hans-Georg Kern. 1961 Annahme des Künstlernamens Georg Baselitz.

in Anlehnung an seinen Geburtsort. 1965 Stipendium in der Villa Romana in Florenz. 1986 erhält den Kaiserring der Stadt Goslar.

1992 Professur an der Hochschule der Künste Berlin. 1998 Gemälde für den Berliner Reichstag.

2004 erhält den Kunstpreis Praemium Imperiale in Tokio. Ausstellungen im In- und Ausland.

Lebt und arbeitet in Buch am Ammersee und in Imperia.




16.02.2013 - 07.04.2013
GÜNTHER FÖRG
Papierarbeiten 1989 - 2009
Vernissage: 15.02.2013; 19 Uhr
KünstlerIn(nen): Guenther Foerg

Pressemitteilung
2012 feierte Günther Förg seinen 60. Geburtstag. Er gehört zu den international bekanntesten deutschen Künstlern. Er arbeitet als Maler, Bildhauer und setzt sich als Fotograf mit der Architektur auseinander.



Die Galerie Noah zeigt 50 Arbeiten auf Papier: Aquarelle, Ölkreiden und Originalgrafik aus 20 Jahren,

von 1989 bis 2009. 2010 erlitt der Künstler einen Schlaganfall, von dem er sich noch nicht vollständig erholt hat.

Auf den frühen Radierungen und Monotypien ist bereits die Fenster - und Gitterstruktur, wenn auch in noch strenger Form, zu sehen.

Diese zieht sich dann durch sein gesamtes malerisches Werk.



In den späteren Arbeiten wird die Pinselführung weicher und zu den geometrischen Formen über Architektur erscheinen auch stimmungsvolle Bilder, die Leichtigkeit und Schwerelosigkeit vermitteln.



Günther Förg wurde 1952 in Füssen geboren.

Er studierte von 1973 bis 1979 an der Akademie der Bildenden Künste in München bei Karl Fred Dahmen, 1992 war er auf der documenta IX vertreten. 1992-98 war er Professur für Malerei an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung, Karlsruhe. 1996 wurde ihm der Wolfgang-Hahn-Preis verliehen. Seit 1999 ist er Professor für Malerei und Grafik an der Akademie de Bildenden Künste, München.



Die Werke von Günther Förg hängen in den wichtigsten Museen der Welt: (Auswahl)

Pinakothek der Moderne, München

Museum of Modern Art, New York

Tate Modern, London

Stedelijk Museum, Amsterdam

SFMOMA, San Francisco Museum of Modern Art

Sammlung zeitgenössischer Kunst der Bundesrepublik Deutschland


23.11.2012 - 27.01.2013
POSITIONEN 2012
Malerei und Skulptur
Vernissage: 22.11.2012, 19 - 21 Uhr
KünstlerIn(nen): Günther Baumann , Terence Carr, Max Kaminski, Maki Na Kamura, Markus Lüpertz, Uta Reinhardt, Norbert Tadeusz, Bernd Zimmer

Pressemitteilung





15.09.2012 - 11.11.2012
ARMIN MUELLER-STAHL
Malerei, Arbeiten auf Papier

Vernissage: 14.09.2012, 19 Uhr
KünstlerIn(nen): Armin Mueller-Stahl

Pressemitteilung
Vernissage: Freitag, den 14.09.2012 von 19:00 bis 21:00 Uhr

Einführung:"Ich bin vor allem ein Maler, der auch schauspielert" Armin Mueller-Stahl im Gespräch mit Dipl. Psych. Louis Lewitan, München, Kolumnist des "ZEITmagazins" und der "Weltkunst"



Eine der vielseitigsten, weltberühmten Künstlerpersönlichkeiten unserer Zeit ist in Augsburg zu Gast:

Armin Mueller-Stahl hat nicht nur als Schauspieler zahlreiche internationale Preise erhalten; Er ist ein virtuoser Geiger und komponiert gleichzeitig. Als Schriftsteller veröffentlicht er Romane; und als Maler hat er bereits seine Arbeiten in zahlreichen Museen gezeigt.

Die Galerie Noah stellt eine Auswahl des malerischen Werks von Armin Mueller-Stahl in den Vordergrund.

Gemälde und Arbeiten auf Papier -vornehmlich aus den letzten zehn Jahren – werden gezeigt.

Die Themen variieren zwischen Szenen aus Film und Literatur; Porträts, Landschaften und Stillleben sind zu sehen.

„Das Malen, Schreiben, Musizieren und die Schauspielerei gehören für mich einfach zusammen.“

(Armin Mueller-Stahl. Malerei und Arbeiten auf Papier – Neue Arbeiten. Stiftung Burg Kniphausen 2012, S.3)

Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem Kunsthaus Lübeck, welches das bildkünstlerische Gesamtwerk von Armin Mueller-Stahl vertritt.





Vita

1930 geboren in Tilsit/Ostpreußen

1949 Musikstudium am Stern’schen Konservatorium, Berlin

1951 Schauspielunterricht und Hinwendung zur Malerei

1953 Abschluß des Musikstudiums, Berliner Volksbühne

1973 Heirat mit Gabriele Scholz

1979 Ausreise aus der DDR, erste Rollen in Westdeutschland

1992 Übersiedlung in die USA, Los Angeles/Marina del Rey

2001/02 Texte, Malerei und Grafikzyklen parallel zu Filmarbeiten (u. a. Die Manns – ein Jahrhundertroman) Bundesverdienstkreuz

2003 „Urfaust“, 20 großformatige Lithografien zu Johann Wolfgang von Goethe

2008 „Die Buddenbrooks – Übermalungen eines Drehbuchs“ Großes Bundesverdienstkreuz mit Stern

2008/09 Gemäldezyklus „Abschied“

2011 Ehrenbürger der Stadt Tilsit, Goldener Bär für das Lebenswerk, Goldene Kamera, Ehrenpreis der Villa Massimo, Rom

Lebt in Los Angeles und Lübeck.







Öffnungszeiten:

Di – Do 11 - 15 Uhr

Fr, Sa, So u. Feiertage 11 - 18 Uhr

sowie nach Vereinbarung



In die Ausstellung


13.07.2012 - 02.09.2012
GUDRUN BRÜNE
Einblicke – Ausblicke
Malerei

Vernissage: 12.07.2012; 19 Uhr
KünstlerIn(nen): Gudrun Brüne

Pressemitteilung
Nach Rosa Loy stellt die Galerie Noah mit Gudrun Brüne erneut eine Künstlerin aus Ostdeutschland vor, deren Werk zur zweiten Generation der Leipziger Schule gehört.

Auch Gudrun Brüne ist eine der wenigen prägnanten Frauen dieser Schule. Sie hat ein ganz eigenständiges Werk geschaffen. Poetische Landschaften wechseln sich ab mit Blumenstillleben, versteinerte Puppengesichter, Vanitasmotive, zerstörte Spielzeugpuppen, Masken in vielen Variationen. Gudrun Brüne entwirft ein gefrorenes, seltsam starres Menschenbild. Die Galerie Noah zeigt vorwiegend Arbeiten der letzten zehn Jahre und lädt den Betrachter ein, die Präsenz und Vielfalt von Gudrun Brünes Bilderwelt zu begreifen.



„Dieses Menschenbild ist mit Erinnerungen, dämonischen Energien und Vanitas-Suggestionen aufgeladen. In der Moderne haben sich Masken spätestens seit Ensor – auch eine wichtige Bezugsfigur für Brüne – verselbstständigt und führen ein gespenstisches und beunruhigendes Eigenleben… Der Einzelne, aber auch die Gruppen und Massen agieren nicht aus freiem Willen, sondern hängen an Strippen. Sie werden gesteuert und gegängelt.“

Dr. Eduard Beaucamp in »Gudrun Brüne: Traum und Wirklichkeit« 2011. S. 7







Vita

1941 in Berlin geboren

1961–66 Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig

1966–77 freischaffende Künstlerin in Leipzig, zeitweise Mitarbeit im Atelier von Bernhard Heisig

1979–99 Dozentur für Malerei und Grafik, Leiterin einer Fachklasse für Malerei und Grafik an der Hochschule Burg Giebichenstein, Halle/Saale

1987 Kunstpreis der DDR

1991 Bau eines Atelierhauses in Strodehne im Havelland zusammen mit ihrem Ehemann Bernhard Heisig

Lebt freischaffend in Strodehne.







Beachten Sie auch das Programm der Kunstschule Go! Kart.

Speziell zur Rosa Loy Ausstellung finden Führungen und museumspädagogische Aktionen für Kinder, Jugendliche und Schulklassen statt.

Information und Anmeldung: Kerstin Skringer

Mobil: 0170/5134931 Email: kerstinskringer@googlemail.com


16.05.2012 - 30.06.2012
ROSA LOY
Blütengrund
Neue Arbeiten

Vernissage: 15.06.2012, 19 Uhr
KünstlerIn(nen): Rosa Loy

Pressemitteilung
„Blütengrund“ nennt Rosa Loy die zweite Ausstellung mit neuen Bildern und Zeichnungen in der Augsburger Galerie Noah. Die Künstlerin ist ihrem Prinzip treu geblieben und zeigt in den Gemälden fast nur weibliche Wesen in all ihren traumwandlerischen Facetten. Es fällt allerdings auf, dass sie mehr grafische Elemente verwendet und die Gestalten fragiler wirken.

Neben neuen großformatigen Bildern zeigt die Ausstellung eine Reihe von kleinen, dichten Arbeiten. Die Künstlerin versteht diese als gemalte Tagebuchnotizen und erlaubt damit dem Betrachter Einblick in ihr persönliches Leben.



„Wir stehen hier vor dem Phänomen reinsten Kunstseins, und so wie die Gärtnerin sich als demütige Dienerin in die großen Kreisläufe einfügt, indem sie das Frühjahrsblühen vorbereitet, so sieht sich auch die Malerin in Zusammenhänge eingebettet, die sie nähren und fordern und in welche die Diskursdebatten unserer Tage allenfalls als fernes Hintergrundgeräusch hineinwehen.“

Neo Rauch über Rosa: Rosa Loy: Manna. 2011; S. 235





Vita

1958 geboren in Zwickau

1976-1985 Studium an der Humboldt-Universität zu Berlin / Diplomgartenbauingenieurin

1985-1990 Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst, Leipzig

1986-1990 Diplom im Fachbereich Buchgestaltung bei Prof. Rolf Felix Müller

1990-1993 Meisterschülerin bei Prof. Rolf Münzner

Seit 1993 freischaffende Malerin

2011 Rosa Loy "Manna" in der Kunsthalle Giessen

2011 Rosa Loy und Neo Rauch: “HINTER DEN GÄRTEN“ im Essl Museum.

Ausstellungen im In- und Ausland

lebt und arbeitet in Leipzig





Beachten Sie auch: das Programm der Kunstschule Go! Kart.

Speziell zur Rosa Loy Ausstellung finden Führungen und museumspädagogische Aktionen für Kinder, Jugendliche und Schulklassen statt.

Information und Anmeldung: Kerstin Skringer

Mobil: 0170/5134931 Email: kerstinskringer@googlemail.com

In die Ausstellung


24.03.2012 - 06.05.2012
PER KIRKEBY
Malerei, Skulptur, Grafik

Vernissage: 23.03.2012, 19 Uhr
KünstlerIn(nen): Per Kirkeby

Pressemitteilung
Zum zehnjährigen Galeriejubiläum zeigt die Galerie Noah Arbeiten von Per Kirkeby.

Diesem international bekannten Künstler war im April 2002 das erste Ausstellungsprojekt der Galerie gewidmet. In der Komplexität seines Schaffens ist Per Kirkeby in der zeitgenössischen Kunstwelt eine ungewöhnliche Erscheinung. Weit weg von allem Spektakulären und Sensationellen ist mit großer Konsequenz in sechs Jahrzehnten ein reichhaltiges Werk entstanden, das in seiner Vielfalt kaum zu überblicken ist. Er ist Geologe, Schriftsteller, Bildhauer, Maler, Zeichner und Grafiker.

Die Motive und Themen in Kirkebys Arbeiten haben immer mit Natur zu tun. Seine Kunst braucht die Bodenhaftung und stellt dadurch einen Bezug zur Landschaft her.

Die Galerie Noah präsentiert einen kleinen Querschnitt seines künstlerischen Schaffens:

Malerei auf Leinwand und Masonit von 1982 bis 2011, Skulpturen aus den 90er Jahren, neue Monotypien von 2006 bis 2010, Grafik aus den Jahren 2004 bis 2011.

Kirkeby gelingt die künstlerische Balance zwischen Formfestigung und Formauflösung.





1938 geboren in Kopenhagen

1957 - 1964 Studium der Geologie / Promotion an der Universität Kopenhagen

1958 Expedition nach Grönland, gefolgt von weiteren Expeditionen nach Zentralamerika und in die Arktis

1964 Erste Ausstellung von Zeichnungen und Collagen

1973 entstand „Huset“ (Das Haus), seine erste Backsteinskulptur im Außenraum

1974 Erste Ausstellung in der Galerie Michael Werner, Köln

1977 Einzelausstellung im Museum Folkwang, Essen

1978 Professur an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe

1982 Teilnahme an der documenta 7

1983 Erste Bronzeskulpturen

1989 - 2000 Professur an der Städelschule in Frankfurt am Main

1992 Teilnahme an der documenta IX

1998 Einzelausstellung in der Tate Gallery, London und im Aarhus Kunstmuseum

2000 Auftrag für 8 große Bronzeskulpturen für das Bundesratsgebäude in Berlin

2008 Retrospektive im Louisiana Museum of Modern Art in Humlebæk

2009 Einzelausstellung im Museum Kunstpalast, Düsseldorfer in Zusammenarbeit mit der Tate Modern, London

2012 Einzelausstellung im MKM Museum Küppersmühle, Duisburg

Per Kirkeby lebt und arbeitet in Kopenhagen, Læsø und Arnasco



24.04.2012 Galerie Noah geschlossen

26.04.2012: 11-18 Uhr: 10 Jahre Galerie Noah und Kunstmuseum Walter





In die Ausstellung


19.03.2012 - 19.06.2012
ROBERT REITER: Scrabble

Vernissage: keine
KünstlerIn(nen): Robert Reiter

Pressemitteilung
Vom 19.03.2011 – 19.06.2012 zeigt die Galerie Noah im nunó Arbeiten des Augsburger Künstlers Robert Reiter.



Ausstellungsort:

Nunó / Provinostr. 46/ 86153 Augsburg

Geöffnet:

Di - Sa 10 - 24 Uhr

So & Feiert. 10 - 18 Uhr

Mo Ruhetag



Robert Reiter beschäftigt sich seit einigen Jahren als Fotograf und Illustrator mit digitaler Malerei. In seinen Arbeiten zeigt er die Umsetzung und Bearbeitung von eigenen Fotografien am Computer. Durch diese Verfremdung entstehen spannende, beziehungsreiche neue Werke, die durch ihre eigenständige Aussage überraschen.



Robert Reiter zum Entstehungsprozess seiner Bilder:

„In der Phase der Reduktion von Bild und Farbdetails innerhalb eines Bildes erreiche ich (idealerweise) einen sehr eng definierten Punkt, an dem das Zusammenspiel der Farbflächen plötzlich von einem "Geräusch" zu einem reinen "Klang" führt, der, bei geringsten Änderungen der Flächenzusammenstellung, wieder in ein "Rauschen" zurückfällt. Mein Ziel und meine Faszination ist es also, mich in den von mir ausgewählten und bearbeiteten Fotografien auf die Suche nach dem verborgenen reinen Klang zu begeben.“

Der Ausstellungstitel Scrabble, nimmt Bezug auf das vom Architekten Alfred Mosher Butts 1931 entwickelten Spiel Scrabble. Butts Ziel war es, ein Spiel zu schaffen, das je zur Hälfte durch Glück und Können der Spieler beeinflusst wird.



1961 in Augsburg geboren

1980 Mitbegründer einer Künstlergruppe, die mit neuartigen bildnerischen Techniken experimentiert

2005 erste Werke der "Digital Art" - Reihe

2006 Teilnahme an der Großen Schwäbischen Kunstausstellung

2009 Ausstellung in der Galerie Noah:

24.07. – 30.08.2009 Neue Bilder: Robert Reiter und Roger Fritz



lebt und arbeitet in Augsburg







In die Ausstellung


10.02.2012 - 11.03.2012
MAX KAMINSKI
Vernissage: 09.02.2012
KünstlerIn(nen): Max Kaminski

Pressemitteilung
Bereits zum dritten Mal präsentiert die Galerie Noah Arbeiten des in Augsburg und Marseille lebenden Künstlers Max Kaminski.

Während Ende 2008 in der Galerie Noah siebzig Gartenbilder aus Südfrankreich zu sehen waren – beschäftigt sich Kaminski derzeit mit einem Augsburger Ort. Zu sehen sind großformatige Leinwandarbeiten und Pastelle, die u.a. Bezug auf den Festsaal des Schaezlerpalais nehmen


10.02.2012 - 11.03.2012
MAX KAMINSKI
Neue Bilder und Pastelle

Vernissage: 09.02.2012
KünstlerIn(nen): Max Kaminski

Pressemitteilung
Die Galerie Noah im Augsburger Glaspalast dokumentiert und begleitet bereits seit vielen Jahren die künstlerische Entwicklung des Malers Max Kaminski. In der nunmehr dritten Ausstellung mit Arbeiten des Künstlers ist das spannungsreiche Werk anhand von Gemälden und Zeichnungen aus den Jahren 2008 – 2011 zu entdecken.

Seit geraumer Zeit arbeitet Max Kaminski dabei hauptsächlich in malerischen Zyklen. Als einen solchen vollendete er 2008 „Annemaries Garten“. Dieser zeigt Landschaften und Gärten voller Poesie und farblicher Intensität. In den Jahren 2009 / 2010 folgte der Zyklus „Rue Paradis“, zu dessen rätselhaften, glutvoll roten Stillleben den Künstler ein groteskes Halloween-Schaufenster in Marseille inspirierte. 2011 entstanden im Rahmen der Serie „nach Guglielmi“ in kongenialer Manier und Paraphrase Gemälde und Pastelle, in denen Kaminski sich, ausgehend von Deckenfresken des Rokokokünstlers Guglielmi (1714 - 1773) im Augsburger Schaezlerpalais, mit der Malerei des 18. Jahrhunderts auseinandersetzte.

Ganz allgemein nehmen die Bildfindungen Kaminskis ihren Ausgang vom Gegenständlichen. Dies ist die Grundlage für die Schaffung seiner eigenen, neuen Bildwirklichkeit.



Max Kaminski wurde 1938 in Königsberg geboren.

Aufenthalt in Lateinamerika (1960/62). Studium an der Hochschule für Bildende Künste Berlin (1962/67). Meisterschüler bei Hann Trier (1966/67). Aufenthalt in Paris (1968/69). Villa Romana Preis, Florenz (1972). Kunstpreis der Böttcherstraße, Bremen (1974). Teilnahme an der „documenta 6“, Kassel und Kunstpreis der Stadt Darmstadt (1977). Professor an der Kunstakademie Karlsruhe (1981-2006). Atelier in Ödenpullach, Wohnsitz München (1997-2002). Sechs Monate Aufenthalt in Mexico City (2000). Lebt und arbeitet in Augsburg und Marseille.



Beachten Sie auch das Programm der Kunstschule Go! Kart. Speziell zur Max Kaminski Ausstellung finden Führungen und museumspädagogische Aktionen für Kinder, Jugendliche und Schulklassen statt.



Sonntag: 04.03.2012: Kinder interviewen den Künstler Max Kaminski. Beginn: 10:30 Uhr.



Information und Anmeldung: Kerstin Skringer

Mobil: 0170/5134931 Email: kerstinskringer@googlemail.com



Kontakt:

GALERIE NOAH

Beim Glaspalast 1

86153 Augsburg



www.galerienoah.com

Ansprechpartner: eva.wiest@galerienoah.com



Öffnungszeiten:

Di – Do 11 - 15 Uhr

Fr, Sa, So u. Feiertage 11 - 18 Uhr

sowie nach Vereinbarung






10.11.2011 - 30.01.2012
BEN WILLIKENS
aus der Serie Floß

Vernissage: 09.11.2011, 19 Uhr
KünstlerIn(nen): Ben Willikens

Pressemitteilung
Ausstellungsdauer: 10.11.2011 bis 30.01.2012

Vernissage: 09.11.2011, 19 - 21 Uhr.

Begrüßung: Elisabeth Schulte, Galeristin

Einführung: Prof. Dr. Walter Grasskamp, München



Nach der Retrospektive im Museum der bildenden Künste Leipzig im Mai dieses Jahres, stellt die Galerie Noah nun Ben Willikens in Augsburg mit Arbeiten aus den Jahren 2010 / 2011 vor.

Die Serie Floß entstand anlässlich des Umzugs seines Ateliers in neue Räume.

Das Floß symbolisiert bei diesen neuen Arbeiten, auch „Atelierbilder“ genannt, das Transportmittel.

Es ist eine Metapher für Übergang und Bewegung.

Der Künstler wendet dabei folgende Technik an:

Die digital behandelten Fotos benutzt er gleichsam als Grundierung, er lässt sie mit Acryl auf Leinwand drucken und übermalt diese danach. Diese Atelieransichten wirken gleichzeitig spielerisch und spannend, weil außerdem bei Ben Willikens die Lust an der Farbe zurückgekehrt ist.

Bei seinen frühen Werken herrscht der Kontrast von Grau und Weiß vor, dieser verleiht den Gemälden eine kühle Monumentalität.

„Als wären Sie von Geisterhand gemalt: So sollen meine Bilder im besten Fall aussehen.“

AD. Architectural Digest. Mai 2011. S. 108 ff



Ben Willikens wurde 1939 in Leipzig geboren.

Nach dem Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart bei Heinz Trökes wurde er 1982 Professur für Malerei und Graphik an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig, wechselte 1991 in dieser Position nach München und leitete von 1999 bis 2004 als Rektor die Akademie der Bildenden Künste in München.



Beachten Sie auch das Programm der Kunstschule Go! Kart.

Speziell zur Ben Willikens Ausstellung finden Führungen und museumspädagogische Aktionen für Kinder, Jugendliche und Schulklassen statt. Information und Anmeldung: Kerstin Skringer

Mobil: 0170/5134931 Email: kerstinskringer@googlemail.com


09.09.2011 - 30.10.2011
A. R. PENCK. Malerei, Skulptur, Grafik aus 25 Jahren

Vernissage: 08.09.2011, 19 Uhr
KünstlerIn(nen): A. R. Penck

Pressemitteilung
Die Ausstellung von A. R. Penck in der Galerie Noah vermittelt die Entwicklung seines Schaffens im Westen - von 1980 bis 2007.



Der große deutsche Nachkriegskünstler schreibt 2007 in einem Text für seine Retrospektive in der Kunsthalle Schirn:



„Ende im Osten war meine letzte Bildserie in Dresden 1980. Der Westen brachte ein neues Raumgefühl in meine Erlebniswelt und damit auch in meine Malerei. Ein unbekanntes Möglichkeitsgefühl lag vor mir, das es zu erschließen galt. Die inneren Konflikte im Kapitalismus und die Situation nach dem Ende des Kalten Krieges brachten eine neue Thematik in meine Arbeiten.“

(A. R. Penck: Retrospektive. S. 13)



A. R. Penck wurde 1939 in Dresden als Ralf Winkler geboren.

1968 wählte er als eines seiner Pseudonyme A. R. Penck nach dem Geologen und Eiszeitforscher Albrecht Penck, ergänzt um sein Vornamensinitial „R“.

Seit 1972 war Penck viermal in Folge auf der Documenta vertreten.

1980 übersiedelte er ins Rheinland, später nach London, heute lebt er in Irland.

Er ist zwar in erster Linie Maler und Bildhauer, hat sich jedoch außerdem mit Kybernetik, Informatik, Filmarbeit, dem Denken und Dichten befasst.

Man kann ihn ohne Übertreibung „einen multimedialen Künstler mit konzeptionellem Anspruch“ nennen (Thomas Elsen, stellvertretender Direktor der Kunstsammlungen und Museen Augsburg, Leiter der Neuen Galerie im Höhmannhaus in Augsburg und des H2 - Zentrum für Gegenwartskunst).





Beachten Sie auch das Programm der Kinder- & Jugendkunstschule Go! Kart.

Speziell zur A. R. Penck Ausstellung finden Führungen und museumspädagogische Aktionen für Kinder, Jugendliche und Schulklassen statt.

Information und Anmeldung: Kerstin Skringer

Mobil: 0170/5134931 Email: kerstinskringer@googlemail.com


29.06.2011 - 28.08.2011
FACES & FIGURES

HUANG HE, ZOU CAO, HE WENJUE


Vernissage: 28.06.2011, 19 - 21 Uhr
KünstlerIn(nen): Huang He, Zou Cao, He Wenjue

Pressemitteilung
Ausstellungsdauer: 29.06. - 28.08.2011

Vernissage: 28.06.2011, 19 - 21 Uhr.

Die Künstler sind anwesend.

Begrüßung und Einführung: Elisabeth Schulte

Pressetermin/ Interviews am 28.06.2011, 17 Uhr



Die Tradition der modernen Kunst in China kennt eine erst dreißig Jahre alte Geschichte.



Die Galerie Noah stellt mit Huang He, Zou Cao und He Wenjue drei Künstler in Augsburg vor, die dieser neuen Generation angehören, und die bereits in Europa wahrgenommen wurden.

Alle drei Künstler wenden in ihren Werken verschiedene Stilrichtungen, Materialien und Themen an.



Huang He, sowohl Künstler als auch Philosoph, hat einen sehr expressiven Duktus. Er malt Grisaillen, die traditionell eine besondere Ästhetik beinhalten. Diese distanzieren sich so in deutlicher Weise von der Realität. Das wird noch verstärkt durch Schwünge und Spritzer in weißer Farbe, die auf der Bildfläche Autonomie genießen.



Zou Cao ist mit Bildern auf der diesjährigen Biennale in Venedig präsent. Sein Markenzeichen ist der Gebrauch des eigenen Fingerabdrucks, seine Arbeit wird zur chinesischen Pop Art gezählt.



Das Schwimmen als Freizeitbeschäftigung ist im Oeuvre von He Wenjue ein Hauptthema. Die sportliche Sichtweise, die Disziplin und Durchhaltevermögen impliziert, wird bei den Schwimmern, die sich in seinen Bildern scheinbar völlig unbekümmert in tiefem Wasser tummeln, außer Acht gelassen.

Sie scheinen geradezu in der unendlichen Weite verloren, bewegen sich frei und ohne anzustoßen.

In die Ausstellung


15.04.2011 - 19.06.2011
MARKUS LÜPERTZ. 70 Jahre. Bilder, Skulpturen, Zeichnungen
Vernissage: 14.04.2011, 19 - 21 Uhr
KünstlerIn(nen): Markus Lüpertz

Pressemitteilung
Markus Lüpertz ist einer der bekanntesten und wichtigsten deutschen Künstler.

Trotz des Skandals um seine Skulptur „Aphrodite“ im Jahr 2001, welcher damals die Kunstwelt in ganz Deutschland erschütterte, ist Markus Lüpertz auf vielfältige Weise mit Augsburg verbunden.

Die Galerie Noah im historischen Glaspalast zeigt zu seinem 70. Geburtstag im April 2011 Bronzen und Ausschnitte aus seinen neuesten malerischen Werkreihen.

Einige Themen begleiten seine gesamte künstlerische Entwicklung: Das Motiv des Helms und der Schildkröte wird in den Leinwandarbeiten von 2008/2009 behandelt.

Im Jahr 2010 widmet er sich erneut der Landschaftsmalerei – diesem Sujet nähert er sich sowohl gegenständlich, als auch abstrakt. Auffallend an diesen Arbeiten aus dem Jahr 2010 ist die einheitliche Verwendung von Holz als Bildträger.

Sieben Papierarbeiten (Gouachen) aus dem Jahr 2006 zum Thema Mozart nehmen Bezug auf eine der vier Bronzen mit dem Titel „Mozart“ (2004), die zusammen mit der Skulptur „David-Tänzer“ von 2003 den Bogen zu Markus Lüpertz neuesten bildhauerischen Arbeit spannt:

„Athene“ aus dem Jahr 2010 ist in ganzer Größe von zwei Metern und als Büste zu sehen.



Parallel dazu findet ein Kinder- und Jugendprogramm statt.

Gerne auch für Schulklassen!


19.03.2011 - 19.06.2011
Robert Reiter: SCRABBLE
KünstlerIn(nen): Robet Reiter

Pressemitteilung
Vom 19.03.2011 – 19.06.2012 zeigt die Galerie Noah im nunó Arbeiten des Augsburger Künstlers Robert Reiter.



Robert Reiter beschäftigt sich seit einigen Jahren als Fotograf und Illustrator mit digitaler Malerei. In seinen Arbeiten zeigt er die Umsetzung und Bearbeitung von eigenen Fotografien am Computer. Durch diese Verfremdung entstehen spannende, beziehungsreiche neue Werke, die durch ihre eigenständige Aussage überraschen.



Robert Reiter zum Entstehungsprozess seiner Bilder:

„In der Phase der Reduktion von Bild und Farbdetails innerhalb eines Bildes erreiche ich (idealerweise) einen sehr eng definierten Punkt, an dem das Zusammenspiel der Farbflächen plötzlich von einem "Geräusch" zu einem reinen "Klang" führt, der, bei geringsten Änderungen der Flächenzusammenstellung, wieder in ein "Rauschen" zurückfällt.

Mein Ziel und meine Faszination ist es also, mich in den von mir ausgewählten und bearbeiteten Fotografien auf die Suche nach dem verborgenen reinen Klang zu begeben.“



Der Ausstellungstitel Scrabble, nimmt Bezug auf das vom Architekten Alfred Mosher Butts 1931 entwickelten Spiel Scrabble. Butts Ziel war es, ein Spiel zu schaffen, das je zur Hälfte durch Glück und Können der Spieler beeinflusst wird.



Vita

1961 in Augsburg geboren

1980 Mitbegründer einer Künstlergruppe, die mit neuartigen bildnerischen Techniken experimentiert

2005 erste Werke der "Digital Art" - Reihe

2006 Teilnahme an der Großen Schwäbischen Kunstausstellung

2009 Ausstellung in der Galerie Noah:

24.07. – 30.08.2009 Neue Bilder: Robert Reiter und Roger Fritz

Lebt und arbeitet in Augsburg



Ausstellungsort:

Nunó / Provinostr. 46/ 86153 Augsburg

Geöffnet:Di - Sa 10 - 24 Uhr und So & Feiert. 10 - 18 Uhr / Mo Ruhetag


18.02.2011 - 27.03.2011
PERSPEKTIVEN 2011
Burga Endhardt, Klaus Killisch, Ilana Lewitan, Alireza Varzandeh


Vernissage: 17.02.2011: 19 Uhr
KünstlerIn(nen): Burga Endhardt, Klaus Killisch, Ilana Lewitan, Alireza Varzandeh

Pressemitteilung
Mit der Ausstellung „Perspektiven 2011“ präsentiert die Galerie Noah Bilder und Collagen von vier Künstlern, die alle durch eine ganz eigenständige Handschrift aus der Masse herausragen.



Burga Endhardt aus Augsburg hat bisher vor allem durch ihre Papierarbeiten Aufmerksamkeit erregt.

Sie überrascht uns jetzt mit neuen Leinwandbildern, die mittels ihrer filigranen Pinselführung Kraft und Zartheit verbinden.



Klaus Killisch wurde in Sachsen geboren, er lebt heute in Berlin. Nach der Wiedervereinigung fand er einen völlig anderen Malstil und bewältigte auf diese Art Umbrüche im eigenen Leben. Es werden Bilder und Collagen von 2006 bis 2010 gezeigt. Eine Assoziation zur psychedelischen Musik liegt nahe.



Ilana Lewitan aus München kam als Architektin zur Malerei. Sie arbeitete in New York bei Richard Meier, wandte sich jedoch dann ganz der bildenden Kunst zu. Ihre neuen Bilder stecken voller Zeichen und figürlichen Elementen. Eindringliche Motive, die wohl vor dem Hintergrund ihrer jüdischen Wurzeln entstanden sind, verstören den Betrachter.



Alireza Varzandeh wurde in Shiraz in Persien geboren. Er studierte in Teheran und dann nach seiner Flucht in Köln. Als Meisterschüler von Prof. Marx beendete er sein Studium.

Seine temperamentvolle, figurative Malerei spiegelt Szenen des täglichen Lebens wieder. In allen Bildern dominiert die Bewegung. Es gelingt dem Künstler, den Betrachter mit dieser Technik in seinen Bann zu ziehen.


03.12.2010 - 06.02.2011
Herbert Brandl
Bilder und Arbeiten auf Papier

Ausstellungsdauer: 03.12.2010 – 06.02.2011


Vernissage: 02.12.2010, 19 Uhr
KünstlerIn(nen): Herbert Brandl, Herbert Brandl

Pressemitteilung
Vom 03. Dezember 2010 bis 06. Februar 2011 zeigt die Galerie Noah Werke des österreichischen Malers Herbert Brandl (*1959 in Graz). Die Ausstellung umfasst circa 30 Arbeiten aus den Jahren 2000 – 2008.



Dynamisch und energiegeladen, so präsentiert sich seine Malerei! Und zwar deshalb, weil Brandl die Macht der Farben auf die Spitze treibt. Verschiedene Techniken und damit verbunden auch verschiedene Stimmungen, führen den Betrachter mühelos in die zwischen völlig abstrakt und figurativ wechselnden Bildwelten (Berg-, Gras- und Waldbilder) des Malers ein.



„ Ich wische den Tourismus von den Bergen. Ich hab die Berge der Kunst zurückgegeben.“



Internationale Anerkennung erwarb sich Brandl 1992 durch seine Teilnahme an der documenta IX.

Es folgten eine Reihe bedeutender Einzelausstellungen. Als einer der originärsten und kraftvollsten Maler der letzten Jahre bespielte er 2007 für Österreich den Pavillon auf der Biennale von Venedig.

2009 folgte eine Werkschau in den Deichtorhallen in Hamburg.



Seine Arbeit in diesem letzten Jahrzehnt ist durch eine Gratwanderung an der Grenze von Figuration und Abstraktion gekennzeichnet. Brandls Malerei, gewaltig und sensibel zugleich, gehört doch unverkennbar zur Richtung des abstrakten Expressionismus.



Vita

1959 geboren in Graz

1978 Hochschule für angewandte Kunst, Wien

(Prof. Tasquil, Prof. Weibel)

1992 Teilnahme an der documenta IX

seit 2004 Professor an der Kunstakademie Düsseldorf

2007 Teilnahme an der Biennale Venedig

Lebt und arbeitet in Wien. Ausstellungen im In- und Ausland.



Öffnungszeiten:

Di – Do 11 - 15 Uhr

Fr, Sa, So u. Feiertage 11 - 18 Uhr



sowie nach Vereinbarung

24.12. und 31.12.2011 geschlossen




11.09.2010 - 16.11.2010
Heiner Meyer
Süße
Bilder und Skulpturen

KünstlerIn(nen): , Heiner Meyer

Pressemitteilung
Heiner Meyer ist bis einschließlich 16.11.2010 verlängert.


16.07.2010 - 31.08.2010
SOMMERACCROCHAGE
Vernissage: 15.07.2010, 19 Uhr
KünstlerIn(nen): Enrique Fuentes , Uta Reinhardt, Günther Baumann, Arnulf Rainer, Helge Leiberg, Max Kaminski, K. H. Hödicke, Silvia Keppler, Georg Baselitz, Barbara Bernrieder, Stephan Marienfeld, Sigmar Polke

Pressemitteilung
In der Sommerausstellung (16.07. - 31.08.2010) zeigt die Galerie Noah (Glaspalast Augsburg) einen Querschnitt ausgewählter Bilder, Arbeiten auf Papier, Skulpturen und Grafiken von Künstlern, mit denen die Galerie seit Jahren zusammenarbeitet, außerdem Positionen neuer Talente.

Darunter Radierungen von Georg Baselitz - Serigrafien des leider viel zu früh verstorbenen weltberühmten „Alchimisten“ Sigmar Polke. Der israelische Künstler Tal R (Tal Rosenzweig Tekinoktay) brilliert mit verschiedenen grafischen Techniken.

Die Übermalungen auf Papier und Holz, des in diesem Jahr 80. Geburtstag feiernden Österreichers Arnulf Rainer, zeugen von jungendlicher Frische.

Neue Bilder und Papierarbeiten des Mexikaners Enrique Fuentes sind zu sehen.

Silvia Keppler aus Karlsruhe bringt intime Collagen.

In Max Kaminskis aktuellen Bildern dominieren die rote Farbe und die kleine Bosheit am Rande.

Bilder von K.H. Hödicke und Helge Leiberg aus Berlin spiegeln Temperament und Farbe.

Günther Baumann aus Augsburg arbeitet in der Technik „Enkaustik“.

Uta Reinhardts Zeichnungen auf Leinwand faszinieren durch Kraft und Zartheit zugleich.

Die Malerei von Barbara Bernrieder sprüht vor Vitalität.

Stephan Marienfelds Skulpturen runden die Ausstellung in eleganter Weise ab.






20.05.2010 - 04.07.2010
ROSA LOY: Das Auge sieht mit
Bilder und Zeichnungen 2007-2010

Vernissage: 19.05.2010, 19 Uhr
KünstlerIn(nen): Rosa Loy

Pressemitteilung
Vernissage:

Mittwoch, 19.05.2010: 19:00 – 21:00 Uhr

Es spricht Dr. Bernhart Schwenk, Pinakothek der Moderne, München.

Die Künstlerin ist anwesend.



Mit der Ausstellung „ROSA LOY - Das Auge sieht mit“ ist in der Galerie Noah im Glaspalast nach dem Altmeister Bernhard Heisig die Arbeit einer Künstlerin der „Neuen Leipziger Schule“ zu sehen.

Neben Malerstars wie Neo Rauch, Tilo Baumgärtel und Matthias Weischer gehört auch eine Frau dazu: Rosa Loy. Die Malerin setzt sich mit dem Mysterium der Frau auf ganz eigenständige Weise auseinander.

Ihre Bilder vermitteln ein Grundgefühl des Rätselhaften und Unheimlichen.

In Kaseintechnik gemalt, zeigen die Gemälde fast ausschließlich weibliche Wesen in all ihren realistischen, traumwandlerischen und übersinnlichen Facetten.

Wie „Alice hinter den Spiegeln“ wird der Betrachter durch die magische Ausstrahlung der Werke überwältigt.

Rosa Loy wird zur Eröffnung der Ausstellung von ihrem Ehemann Neo Rauch begleitet. Er freut sich sehr, dass seine Frau diesmal im Mittelpunkt steht.



Vita

1958 geboren in Zwickau

1976-1985 Studium an der Humboldt-Universität zu Berlin / Diplomgartenbauingenieurin

1985-1990 Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst, Leipzig

1986-1990 Diplom im Fachbereich Buchgestaltung bei Prof. Rolf Felix Müller

1990-1993 Meisterschülerin bei Prof. Rolf Münzner

Seit 1993 freischaffende Malerin



Ausstellungen im In- und Ausland

lebt und arbeitet in Leipzig


02.04.2010 - 12.05.2010
SERENDIPITY
Vernissage: 01.04.2010; 19:30 Uhr
KünstlerIn(nen): Felix Weinold, Felix Weinold

Pressemitteilung
Ausstellungsdauer:

02.04. - 12.05.2010

Vernissage:

Donnerstag, 01.04.2010: 19:30 – 21:00 Uhr

Es spricht Dr. Thomas Elsen, Leiter des H2 – Zentrum für Gegenwartskunst im

Glaspalast.

Der Künstler ist anwesend.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.



Die GALERIE NOAH im Glaspalast Augsburg zeigt vom 02.04. - 12.05.2010 Übermalungen und Fotoarbeiten aus den Jahren 2008 – 2010 von Felix Weinold.

Seit 1996 bezieht Weinold die Fotografie als malerisches Element immer stärker in sein künstlerisches Schaffen mit ein. Die wechselseitige Beeinflussung der digital bearbeiteten Fotografie und der Malerei, die formale und inhaltliche Elemente gegenseitig austauschen, durchziehen wie ein roter Faden sein Werk.

Als Basis für die neuen Werke dienen alte Postkarten. In einem Prozess der Aneignung lässt Weinold ein fremdes Bild den Filter seiner Wahrnehmung durchlaufen, um es mit geradezu bildhauerischen Mitteln, dem Hinzufügen und Wegnehmen, allmählich in sein eigenes Bild umzuwandeln.

„Es sind gerade die vielen Bilder im Bild in Serendipity, die die hier kreierte fiktive Realität zur realen Fiktion machen.“ (Thomas Elsen)

Mit dem Begriff Serendipity – so der Ausstellungstitel – ist die zufällig gemachte Beobachtung gemeint, die man ursprünglich nicht gesucht hat, und aus welcher folglich eine neue, überraschende Entdeckung entspringt. Wer nach einer visuellen Übersetzung des Wortes sucht, wird sie in Felix Weinolds Werken finden.



Vita

1960 geboren in Augsburg

1982 - 1988 Studium an der Akademie der Bildenden Künste in München

Lebt und arbeitet in Augsburg



Werke in öffentlichen Sammlungen/ Ankäufe u.a.: Bayerische Staatsgemäldesammlungen/ München.

Biblioteca Nacional/ Madrid. Druckgrafische Sammlung des Kunsthistorischen Instituts/ München.

Kunstsammlungen und Museen/Augsburg. Sammlung Würth/ Künzelsau. Sammlung Gunzenhauser/ Chemnitz.

Karl-Blossfeldt-Stiftung/ Köln. Sammlung Deutsche Bank/ Frankfurt. Kreditanstalt für Wiederaufbau.


07.02.2010 - 21.03.2010
NORBERT TADEUSZ

70 Jahre, Neue Bilder
Vernissage: 06.02.2010, 18-20 Uhr
KünstlerIn(nen): Norbert Tadeusz

Pressemitteilung
Zum 70. Geburtstag entstand eine Serie von großformatigen Blumenbildern (vowiegend Irisvariationen), die nun in der Galerie Noah erstmals öffentlich gezeigt werden.



Zur Eröffnung am 06.02.2010 18 - 20 Uhr spricht Dr. Beate Elsen-Schwedler, Museum Würth (Schwäbisch Hall)


13.11.2009 - 15.01.2010
„Jonathan Meese. Mein Taxi ist schon weg.
Humpty DUMPT’S NAHRUNGSKETTE de BRONSON: SAALKUNST IST die Totale Graphik, wie MUMIN de Scarlettierbaby’s METABOLSMUSSCHNAUZE. EIEIEI“

Vernissage: 12.11.2009, 19 Uhr
KünstlerIn(nen): Jonathan Meese

Pressemitteilung
Die Galerie Noah zeigt Arbeiten von Jonathan Meese (Jahrgang 1970). Seine Werke sind international anerkannt und befinden sich in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen.

Das enfant terrible der zeitgenössischen Kunst, dieser außergewöhnliche junge deutsche Künstler, studierte bis 1998 an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg bei Franz Erhard Walther.

Der Titel der Ausstellung Mein Taxi ist schon weg. Humpty DUMPT’S… wurde von Jonathan Meese selbst für seine erste Präsentation in der Galerie Noah gewählt.

Der sperrige Satz ist ein Paradebeispiel für Meeses Kunst, deren Vieldeutigkeit und Rätselhaftigkeit den Betrachter unweigerlich zum Wesentlichen zwingt, nämlich der Vorstellungskraft jedes Einzelnen.

Der Künstler identifiziert sich mit dem Fabelwesen Humpty Dumpty aus L. Carrolls „Alice hinter den Spiegeln“, er steht genau wie dieses außerhalb der Gesellschaft. Er kämpft gleichsam einen Kampf gegen die Windmühlenflügel zugunsten einer Revolution der Kunst nach seinen persönlichen Maßstäben. Dabei ist sein Wahlspruch bei allen Performances „Die einzige Diktatur ist die Diktatur der Kunst“.

Rose-Maria Gropp (FAZ 29.07.2009; S. 30) beschreibt den Künstler in seiner Retrospektive im Musum Arp (Rolandseck) mit folgenden Worten „Jonathan Meese ist ein Mistviech, ein Scharlatan und ein Eulenspiegel, wie derzeit kein Zweiter herumläuft.“

Live zu erleben beim Jour Fixe an der ADBK München/ Sitzungssaal E.02.29/ DO 12.11.09/ 18:00 Uhr.

Meeses Leinwände, Grafiken, und Skulpturen in der Galerie Noah schreiben das ewige Thema seiner Kunst fort: Hohles Pathos wird als absurde Karikatur entlarvt, in seinen Skulpturen erblicken alle Weltverbesserer ihre Fratzen.

Jede Hoffnung auf höhere Sinngebung entpuppt sich als Possenspiel.


11.09.2009 - 01.11.2009
Kotek: SARACCO: Neue Bilder und Arbeiten auf Papier
Vernissage: 10.09.2009
KünstlerIn(nen): Kotek

Pressemitteilung
Mit der Ausstellung „SARACCO“ präsentiert die GALERIE NOAH neue Bilder und Zeichnungen, der seit 1997 in Augsburg lebenden Künstlerin Kotek.

Im Januar dieses Jahres wurden bereits in der Neuen Galerie im Höhmannhaus

(das internationale Forum für zeitgenössische Kunst der Städtischen Kunstsammlungen Augsburg) Arbeiten gezeigt, die sich auf Bildmotive von C. D. Friedrich und Hans Holbein d. J. beziehen.



Die Künstlerin hat den kunstgeschichtlichen Themenkreis in ihren Werken aus den Jahren 2008/2009 um Variationen und Bearbeitungen von Bibelthemen erweitert.

Die Titel der großformatigen Kompositionen: der Erlöser, Auszug aus Ägypten, Brudermord, Verkündigung etc. sind laut Dr. Thomas Elsen eine „…Art Sprungbrett in den Prozess der eigenen malerischen Kreation.“



Charakteristisch für Koteks Großformate sind deren Farbsensibilität, feine und feinste Nuancen bestimmen ihre Malerei. 40 Zeichnungen in einer geradezu poetischen Farbgebung laden zusätzlich zur Betrachtung ein.



Beide Ausstellungen werden in einem Katalog dokumentiert, der zur Ausstellungseröffnung der Galerie Noah erscheint.


24.07.2009 - 30.08.2009
ROGER FRITZ & ROBERT REITER
Digitale Malerei
KünstlerIn(nen): Robert Reiter, Roger Fritz

Pressemitteilung
Die Ausstellungen in der Galerie Noah haben sich bisher auf die klassischen Techniken beschränkt: Malerei, Skulptur und Grafik.

Mit der Präsentation der Arbeiten von ROGER FRITZ und ROBERT REITER betreten wir ein anderes Terrain.

Zwei Fotokünstler zeigen Ihre neue Arbeiten:



Roger Fritz, das Multitalent (er ist nicht nur Fotograf, sondern auch Schauspieler, Filmemacher, Autor, Wirt und Mitbegründer der legendären Zeitschrift „twen“), hat als hochkarätiger „Oldtimer“ gerade sein „Come back“ in München. Die Abendzeitung schrieb am 15.07.2009 (S. 12) unter anderem: …Roger Fritz kann auf eine Karriere zurückblicken, für die andere drei Leben bräuchten…



In der Galerie Noah sind seine neuesten Bilder zu sehen, sie bewegen sich im Spannungsfeld zwischen Fotografie und Malerei.

Die „bunten Träume“ kann man als poetische, farbige Variationen des Themas „Stillleben“ betrachten, sie wurden als Foto noch mit dem Computer bearbeitet, wogegen die „Wasserperlen“ als digitale Malerei bezeichnet werden.



Digitale Malerei sehen wir ebenfalls bei Robert Reiter, dem „Newcomer“ in der Kunstszene.

Er lebt in Augsburg und am Sonntag, den 02.08.2009 zwischen 13 – 16 Uhr gibt er in der Galerie Noah persönlich Auskunft über seine Arbeiten.



Wir laden Sie herzlich ein, die Dokumentation der einzelnen Arbeitschritte von der Auswahl der Basisfotografien über die Bildkomposition bis hin zur digitalen Übermalung am Beispiel eines exemplarisch ausgewählten Werkes zu betrachten.

Durch diese Transformation entstehen spannende, beziehungsreiche Werke, die mit einer eigenständigen Aussage überraschen.


29.05.2009 - 19.07.2009
MEISTERWERKE

ANTES, BAUMEISTER, BOTERO, BRAQUE, MIRÓ, NAY, PICASSO, POLIAKOFF, UHLMANN, WINTER

Bilder, Zeichnungen, Grafik

Vernissage: 28.05.2009
KünstlerIn(nen): Horst Antes, Willi Baumeister, Fernando Botero, Georges Braque, Joan Miró, Ernst Wilhelm Nay, Pablo Picasso, Serge Poliakoff, Hans Uhlmann, Fritz Winter

Pressemitteilung
Mit der Ausstellung „Meisterwerke“ präsentiert die Galerie Noah Arbeiten von berühmten Künstlern der klassischen Moderne und Gegenwartskunst.



„Wer jetzt keinen Picasso kauft ist selbst schuld.“ Capital Nr. 06/ 2009/ S. 7/190ff



Neun exquisite, auf Ihre Echtheit geprüfte Druckgrafiken von Pablo Picasso, dem großen Spanier, bilden einen spannenden Dialog mit zehn Werken des deutschen Künstlers Ernst Wilhelm Nay.



Bilder, Zeichnungen und Skulpturen von Willi Baumeister, Horst Antes, Hans Uhlmann und Fritz Winter harmonieren mit Grafik von Georges Braque, Joan Miró, Serge Poliakoff.



Eine Zeichnung des Kolumbianers Fernando Botero rundet diese qualitätsvolle Schau ab.


09.04.2009 - 19.05.2009
kristin dembny
die gelenkige moralvorstellung des pfefferminzprinzen
&
martina schumacher
beyond reflections

Vernissage: 08.04.2009
KünstlerIn(nen): Martina Schumacher, Kristin Dembny

Pressemitteilung
Mit dem Bilderzyklus „die gelenkige moralvorstellung des pfefferminzprinzen“ stellt die

Galerie Noah Arbeiten der Künstlerin Kristin Dembny in Augsburg vor.

Die aus Dresden stammende Künstlerin widmete sich nach der Ausbildung zur Porzellanmalerin dem Studium der klassischen Zeichnung und freien Malerei an der Kunstakademie in Düsseldorf. 2006 erhielt sie den Kaiserswerther Kunstpreis.



Von Martina Schumacher sind im Kuppelsaal der Galerie Noah eine Serie von Wandarbeiten aus frei hängenden Farbpailletten, den sogenannten „Air Movies“ und Beispiele einer neuen Werkgruppe: den Spiegel – Kreisbildern zu sehen.

Martina Schumacher beendete 2002 ihr Studium der Freien Malerei an der Universität der Künste als Meisterschülerin von Prof. Georg Baselitz.

Der Titel „beyond reflections“ bezieht sich vor allem auf die Spiegel – Kreisbilder.

Die vordergründige Klarheit der Spiegelfunktion fordert den Betrachter auf, gleichsam dahinter zu blicken, einmal den physikalischen Reflex, das Zurückwerfen von Wellen und Strahlen auf sich wirken zu lassen. Zum Zweiten sollen die Werke unser Gehirn zum Nachdenken anregen und damit durch philosophische Überlegung den Begriff der dekorativen Schönheit hinterfragen. Martina Schumacher bedient sich an ästhetischen Ikonen unserer Alltagskultur und untersucht durch gezielte, offensive künstlerische Reduktionen deren Rezeptionsbedingungen.



Vernissage:

08.04.2009, 19.00 – 21.00 Uhr, die Künstler sind anwesend.


12.02.2009 - 26.03.2009
PETER CASAGRANDE: Bilder 1998 bis 2008
Vernissage: 12.02.2009, 19 Uhr
KünstlerIn(nen): Peter Casagrande, Max Kaminski

Pressemitteilung
Mit überwiegend großformatigen Arbeiten aus zehn Jahren stellt die Galerie Noah im Glaspalast in Augsburg vom 13. Februar bis 26. März 2009 den Künstler Peter Casagrande vor.

Seine Werke beeindrucken durch ihre malerische Wucht. Kaskaden von übereinander liegenden Schichten verbinden sich zu aufregenden Farbkompositionen.

Als Maler des abstrakten Expressionismus fühlt sich Casagrande besonders den Amerikanern Willem de Kooning, Robert Motherwell und Barnett Newman verbunden.



„Der Raum ist mein Grundthema geblieben; aber im Gegensatz zu frühen Arbeiten, wo Raum noch konkret wahrnehmbar, benennbar ist, suche ich jetzt eine andere Raumerfahrung, Raumbewegung, Raum, der sich dehnt, der wächst, Raum als einen völlig offenen Begriff. Ich versuche, in meiner Malerei ein Raumerlebnis zu erzeugen.“

„Am Ende“, sagt Casagrande, „muss ein Bild über mich hinauswachsen, muss mehr sein, als ich erklären kann.“ 2008, Peter Casagrande über seine Malerei



PETER CASAGRANDE



1946 in Weilheim geboren

1960-1963 Lehre als Schriftenmaler

1970-1972 Akademie der bildenden Künste München, bei Prof. Rudi Tröger

1972-1977 Hochschule für bildende Künste, Berlin

1979 Gründung des "Künstlerkollektiv Maitenbeth"

1983 Stipendium der Stadt München

Staatl. Förderpreis des Landes Bayern



Lebt und arbeitet in Maitenbeth und Genova.








05.12.2008 - 30.01.2008
Max Kaminski
Neue Arbeiten
Vernissage: 04.12.2008
KünstlerIn(nen): Max Kaminski


04.12.2008 - 30.01.2008
MAX KAMINSKI
Neue Arbeiten

und

NA-YOUNG LEE
Erste Preisträgerin des GOLDENEN LEONARDOS 2007 / 200


Vernissage: 03.12.2008, 19.00 - 21.00 Uhr
KünstlerIn(nen): Max Kaminski, Na-Young Lee


04.12.2008 - 30.01.2008
MAX KAMINSKI
Neue Arbeiten

Vernissage: 03.12.2008, 19.00 - 21.00 Uhr
KünstlerIn(nen): Max Kaminski


04.12.2008 - 30.01.2008
NA-YOUNG LEE
Erste Preisträgerin des GOLDENEN LEONARDOS 2007 / 200

Vernissage: 03.12.2008, 19.00 - 21.00 Uhr
KünstlerIn(nen): Na-Young Lee


04.12.2008 - 31.01.2009
MAX KAMINSKI: Neue Arbeiten
Vernissage: 03.12.2008
KünstlerIn(nen): Max Kaminski

Pressemitteilung
Bereits 2004 wurde das Schaffen von Max Kaminski mit einer großen Ausstellung in der Galerie Noah gewürdigt.

Nun zeigen wir vom 04. Dezember 2008 bis 31. Januar 2009 siebzig neue Bilder und Gouachen aus den Jahren 2005 bis 2008.

Die Gemälde haben noch an Strahlkraft gewonnen.

Der Vorhang zu seinen katastrophischen Szenerien hebt sich seltener, dafür sehen wir Bilder voller Poesie und farblicher Intensität.

Die Gartenbilder entstanden alle in Südfrankreich.

Die Glut der malerischen Formensprache fasziniert das Auge des Betrachters und bestätigt, dass der Künstler ein Magier der Farbe ist.



Vernissage:

03.12.2008, 19.00 – 21.00 Uhr, der Künstler ist anwesend.

Einführung: Dr. Harald Eggebrecht (Süddeutsche Zeitung, München)


04.12.2008 - 31.01.2009
NA-YOUNG LEE
Vernissage: 04.12.2008
KünstlerIn(nen): Na-Young Lee

Pressemitteilung
Vom 04. Dezember 2008 bis 31. Januar 2009 zeigt die Galerie Noah im Kuppelsaal Werke von NA-YOUNG LEE.

Sie erhielt den ersten Preis des Internationalen Wettbewerbs für Nachwuchskünstler: LEONARDO 2007 / 2008, der 2007 erstmals vom Kunstmuseum Walter ausgeschrieben wurde.



Die Arbeiten von Na-Young Lee spiegeln die ganz persönliche Suche der aus Südkorea stammenden Künstlerin, nach Antworten auf die ewigen Fragen: Wer, woher, wohin, warum.

Seit 8 Jahren lebt Na-Young Lee in Deutschland. 2006 beendete sie Ihr Studium an der Kunstakademie Münster als Meisterschülerin von Prof. Udo Scheel. Die Arbeiten der jungen Koreanerin erzählen von Sehnsüchten, von Leid, Traurigkeit, aber auch von einer Hoffnung auf die Zukunft. In flüchtigen Pinselstrichen malt Na-Young Lee geradezu fotorealistisch asiatische Kinder. Die Porträts wirken ernst, unglücklich, hilflos.

Na-Young Lee vermittelt in ihren Bildern das Fremdsein bzw. im fortgeschrittenen Sinne betrachtet, den liminalen Zustand des Ausländers in Europa.


17.10.2008 - 26.11.2008
K.H. Hödicke
achtzig mal hundert
Malerei 1988 bis 2008
Vernissage: 16.10.2008
KünstlerIn(nen): K.H. Hödicke


17.10.2008 - 26.11.2008
K. H. Hödicke: achtzig mal hundert
Malerei 1988 bis 2008

Vernissage: 16.10.2008, 19.30 – 21.30 Uhr
KünstlerIn(nen): K.H. Hödicke

Pressemitteilung
Die Galerie Noah im Glaspalast Augsburg präsentiert unter dem Titel achtzig mal hundert 66 Arbeiten von K. H. Hödicke aus den Jahren 1988 bis 2008 im Format 80 x 100 cm bzw. 100 x 80 cm.

Dazu sind drei großformatige Arbeiten von 2001 zu sehen.

Die Arbeiten K. H. Hödickes geben einen umfassenden Einblick in die Themenkreise seines malerischen Schaffens. Das Motiv der Großstadt findet sich nicht nur in der Darstellung Berliner Stadtansichten (Potsdamer Platz, Brandenburger Tor etc.), sondern wird auch in banalen Alltagsgegenständen diskutiert (Ampeln, Baustellen, Müllautos, Straßenabsperrungen etc.). Ebenso thematisiert Hödicke in seinen Bildern Landschaften (u. a. aus der Serie: notturnos), Akte und Interieurs.



Hödicke gehört seit mehr als 40 Jahren zu den einflussreichsten deutschen Malern der Nachkriegskunst. Er hat die Berliner Kunstszene entscheidend mitgeprägt: Als Schüler von Fred Thieler gründete er im Jahr 1964 die legendäre Selbsthilfegalerie "Großgörschen 35", wurde zum Wegbereiter einer neuen Figuration, von 1974 bis 2005 war er Professor für Malerei an der HdK (jetzt UdK) in Berlin, seit den achtziger Jahren wird er der „Vater“ der „Jungen Wilden“ genannt. Im Februar dieses Jahres feierte er seinen 70. Geburtstag.



Zur Ausstellung erscheint ein Katalog, in dem alle 66 Werke abgebildet sind.








17.10.2008 - 26.11.2008
HIER WIE DORT
Vernissage: 16.10.2008, 19.30 - 21.30 Uhr
KünstlerIn(nen): Alireza Varzandeh, Roman Reitzer, Jaime Gajardo

Pressemitteilung
Parallel zur Ausstellung von K. H. Hödicke zeigen drei junge Künstler im Kuppelsaal der Galerie Noah

ihre Werke.



Großformatig zeigt uns Alirezas Varzandeh in seinen Werken Menschen aus dem „HIER WIE DORT“. Es sind Individuen, die uns allen geläufig sind, ob eine im Café sitzende Frau oder ein sich küssendes Pärchen. Der in Köln lebende persische Künstler thematisiert gleichrangig neben gefälligen Strandszenen, das lesbische Paar, den Ausländer – Sie alle treffen sich auf einer Ebene – dem Mensch Sein. Als Maler gelingt Ihm das „So sein lassen“.

Der kräftige Pinselduktus verleiht den Bildern eine besondere Energie und Anziehungskraft. Reale Abbildungen werden verfremdet und dadurch dem Betrachter rätselhaft. Dabei spielt er mit aktuellen Schönheitsidealen, dem Körperkult, dem Fitness- und Wellnesswahn.





Die Mythologie ist das Hauptthema der Skulpturen von Roman Reitzer. Durch das Material Stahl entwickeln die Plastiken besondere Kraft und Dynamik.

Gleichzeitig gelingt dem Künstler eine sensible Formensprache, deren Ergebnis geschmeidige und elegante Gebilde darstellen.

Die Skulpturen werden dabei nicht gegossen, sondern durch verschiedenste Techniken der Metallverarbeitung in Form gebracht.





Jaime Gajardo stellt die chilenische Natur, der vom Menschen durchstrukturierten westlichen Stadt- und Kulturlandschaft gegenüber.

Seine südamerikanische Heimat begegnet uns in weitläufigen Panoramabildern, während er die Alltagsansichten seiner westlichen Wahlheimat maltechnisch und kompositorisch konkreter behandelt.

Damit gelingt es dem Betrachter, banale Bildgegenstände, wie z. B. das Butztor (MAN Fabriktor in Augsburg) bewusst wahrzunehmen.
















30.08.2008 - 05.10.2008
ALAIN CLÉMENT: BILDER UND SKULPTUREN AUS 15 JAHREN
Vernissage: 29.08.2008, 19 Uhr
KünstlerIn(nen): Alain Clément

Pressemitteilung
Die Galerie Noah präsentiert mit ca. 50 Bildern und Skulpturen von Alain Clément, abstrakte Werke eines berühmten Franzosen.

Entsprechend der Titelüberschrift des Kunstmagazins „art“: „Die abstrakte Kunst ist wieder da“ (Ausgabe Nr. 8/ August 2008) ist diese Ausstellung auf der Höhe der Zeit.

Bereits mit der Werkschau des deutschen Künstlers Günther Förg im Jahr 2005 wurde die gegenstandslose Kunst in der Galerie Noah gewürdigt.

Nun werden von Alain Clément Arbeiten aus 15 Jahren gezeigt.

Charakteristisch für seine Gemälde sind kompakte Farbenbahnen mit maximaler Farbintensität. Er gestaltet in seinen Bildern reale und fiktive Räume als Farbvision.

Die Vielseitigkeit der abstrakten Form, ihre Lebendigkeit, körperhafte Farbe, die fast physische Kraft, wird sowohl in seinen Gemälden als auch in den Skulpturen sichtbar.

Im Glaspalast wird das Werk von Alain Clément zum ersten Mal in Süddeutschland gezeigt.

Der Künstler lebt und arbeitet in Nîmes, Südfrankreich.


12.07.2008 - 20.08.2008
STEFAN SZCZESNY

Malerei 1978 - 1998
Schattenskulpturen 2007

und

NEW TALENTS
Malerei und Skulpturen aus dem Wettbewerb für Nachwuchskünstler LEONARDO 2007 - 2008

KünstlerIn(nen): Stefan Szczesny

Pressemitteilung
Vom 12. Juli bis 20. August 2008 präsentiert die Galerie Noah neue Schattenskulpturen und Arbeiten aus den Jahren 1978 bis 1990 von Stefan Szczesny.

Der 1951 in München geborene Szczesny, gehörte in den 80er Jahren zu den Mitbegründern der Kunstrichtung der Jungen Wilden. Als einer der wenigen „Wilden" wurde er nicht vergessen.

Gerade die Schaffensperiode der achtziger Jahre bietet einen kraftvollen Einblick in seine malerische Potenz. Stefan Szczesny beschäftigte sich als Schüler von Günther Fruhtrunk ausführlich mit der „Analytischen Malerei“ und entwickelte dann ab 1980 seinen spezifischen Stil:

Die Komplexität der Bildstruktur wird durch eine zugleich figurative und abstrakte Bildform erhöht. Zum weiblichen Akt gesellen sich Motive aus Natur und Kultur.

Szczesny’s Bilder aus dieser Zeit zeigen den Neubeginn der figurativen Malerei in Deutschland. Die Ausstellung möchte die Aufmerksamkeit des Betrachters auf diese wichtige Phase seines Werkes lenken.



Zuletzt machte der weltweit erfolgreiche Künstler Stefan Szczesny (Februar - Mai 2008) mit dem internationalen Kunst-Highlight am Flughafen Stuttgart unter dem Titel „Ausflug in die Sinnlichkeit" auf sich aufmerksam. 25 stählernen Schattenskulpturen standen in den Terminals auf der Abflugebene und in der Passage zur Messepiazza und erzählten, trotz ihrer teilweise drei Meter Höhe und mehreren hundert Kilo Gewicht, von der Leichtigkeit des Seins.

Ebenso beeindruckend war Szczesny’s Verwandlung der Insel Mainau im Jahre 2007 unter dem Motto "Ein Traum vom irdischen Paradies" zu einem eindrucksvollen Gesamtkunstwerk (darunter rund 50 der bis zu 3 Meter hohen Schatten-Skulpturen).



Parallel zur Ausstellung in der Galerie Noah startet in Rottach-Egern eine Schau mit dem Titel ,,SEEnsucht". 16 Glas-Stelen und 24 Schattenskulpturen, die wie gewaltige Scherenschnitte aus schwarzen Stahlplatten gearbeitet wurden, bilden entlang der Rottacher Uferpromenade, aber auch auf Tegernseer Flur am Ortseingang von Rottach-Egern einen Kulturpfad unter freiem Himmel.



Der Künstler selbst interpretiert sein Werk folgendermaßen:



„Ich finde es wichtig, ein Gegengewicht zu schaffen. Es gibt so Vieles, was nicht gut, nicht schön, nicht freudig ist - da ist es wichtig, dem etwas entgegen zu setzen, damit die Freude nicht verloren geht, denn sie ist ein, vielleicht sogar der wichtigste Motor für unser Leben!"



Der Künstler hat Ateliers in Berlin und Saint Tropez, wo er heute mit seiner Familie lebt.



Vernissage: 11.07.2008, 19 – 21 Uhr, der Künstler ist anwesend.


08.05.2008 - 29.06.2008
HELGE LEIBERG: HINGABE
Vernissage: 07.05.2008, 19 Uhr
KünstlerIn(nen): Helge Leiberg

Pressemitteilung
Die Galerie Noah zeigt vom 8.05 bis 29.06.2008 einen umfangreichen Querschnitt seines malerischen und zeichnerischen Schaffens.

Einige Skulpturen ergänzen die spannungsreiche und farbige Ausstellung.

Urwüchsige, temperamentvolle Bewegungen charakterisieren seine Bilder.

Sie wirken kraftvoll und fragil zugleich. Musik und Tanz sind seine malerischen Themen, sie durchziehen in unendlichen Variationen das gesamte Werk.



Leiberg öffnet den Blick auf das ganze Spektrum expressiver Lebensäußerung.

Der Titel der Ausstellung kennzeichnet das Wesen seiner künstlerischen Existenz: Hingabe an die Farbe, die Bewegung, die Musik, die Schnelligkeit…



Vernissage: 7.05.2008, 19 – 21 Uhr, der Künstler ist anwesend.


19.03.2008 - 20.04.2008
LEONARDO 2007 / 2008
Präsentation ausgewählter Werke des Internationalen Wettbewerbs für Nachwuchskünstler
moderne - zeitgenössische Malerei und Bildhauerei
KünstlerIn(nen): präsentieren Ihre Werke 233 Künstler

Pressemitteilung
Thema: Gutes Amerika - böses Amerika

Eintritt: 5 Euro

Ort der Präsentation: in den Räumen der GALERIE NOAH



Unser Kunstwettbewerb übersteigt alle Erwartungen - hinsichtlich der Anzahl der Bewerbungen als auch der Qualität der Kunstwerke.



Vielversprechende Nachwuchskünstler aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien, Frankreich und anderen Ländern haben sich beworben.



Nach der ersten Vorauswahl sind bis zum 29.02.2008 über 500 Originalkunstwerke (Malerei, Skulptur, Installation) im KUNSTMUSEUM WALTER eingegangen.



Eine hochkarätige Jury tritt am 13.03.2008 zusammen, um aus den eingereichten und vorausgewählten 500 Arbeiten die besten 300 auszuwählen.



Im KUNSTMUSEUM WALTER bzw. in den Räumen der GALERIE NOAH werden ab dem 19.03.2008 diese 300 Kunstwerke ausgestellt und dem Publikum präsentiert.



Die ausgewählten Kunstwerke werden parallel zur Ausstellung auf unserer Homepage www.kunstmuseumwalter.com der Öffentlichkeit vorgestellt.



Zu der Ausstellung wird ein Katalog erscheinen.



Weitere Schritte im Wettbewerb:



Am 19.04.2008 wählt die Jury in einer weiteren Auswahlrunde die 50 Bestplatzierten sowie die drei Sieger des Wettbewerbs LEONARDO aus.



Die Sieger erhalten den Leonardo in Gold - Silber - Bronze und Geldpreise von 30.000,-- € - 15.000,-- € - 5.000,-- € - sowie beträchtliche öffentliche Beachtung und je nach Gegebenheit weitere Unterstützung und Förderung.



Die 50 besten Kunstwerke werden nochmals ausgestellt und ebenfalls auf der Homepage www.kunstmuseumwalter.com der Öffentlichkeit vorgestellt.



Zusätzlich ist beabsichtigt, ausgewählten Künstlern eine Förderung in Form von Katalogerstellung, Internetauftritt, Messeteilnahme und Sonderaktionen etc. zukommen zu lassen.



Am 06.06.2008 werden in einer großen Galaveranstaltung im Goldenen Saal im Augsburger Rathaus die drei Sieger geehrt.







Bild: Siegertrophäe „LEONARDO 2007 / 2008“





30.11.2007 - 20.01.2008
PER KIRKEBY: Skulpturen, Arbeiten auf Papier, Originalgrafik 1979-2006
Vernissage: 29.11.2007, 19 Uhr
KünstlerIn(nen): Per Kirkeby

Pressemitteilung
Wieder einmal ist es der GALERIE NOAH gelungen, Werke eines der herausragenden europäischen Künstlers der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts nach Augsburg zu holen: Per Kirkeby (*1938), unter anderem bedeutendster Vertreter der dänischen Gegenwartskunst.



Mit der aktuellen Ausstellung möchten wir an den bemerkenswerten Erfolg unserer ersten Werksschau in der GALERIE NOAH im Jahre 2002 anknüpfen.



2002 wurden die großartigen Räume der GALERIE NOAH mit Gemälden von Per Kirkeby eröffnet.



Seine Werke sind in fast allen bedeutenden Museen der Welt vertreten:

(u.a. Tate Gallery, London / Musée des Beaux Arts de la Ville de Paris/ Musée des Beaux Arts, Brüssel/ Museum Ludwig, Köln/ Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf/ Folkwang Museum, Essen/ Stedelijk Museum, Eindhoven / The Metropolitan Museum of Art, New York)



Kirkebys Werke wurden weltweit in gefeierten Einzelausstellungen gezeigt.

Er war Teilnehmer an der Biennale in Venedig, sowie an der documenta 7 und 9 und wurde mit zahlreichen Auszeichnungen (Stipendien, Preisen und Medaillen) geehrt.



Vom 30. November 2007 bis 20. Januar 2008 präsentiert die GALERIE NOAH in einer Verkaufsausstellung zwölf Bronzeskulpturen und 40 Zeichnungen aus 20 Jahren.

Monotypien und Originalgrafik ergänzen die eindrucksvolle Werkschau.



1938 wurde der Maler, Bildhauer und Architekt Per Kirkeby in Kopenhagen geboren.

In den 50er und 60er Jahren führten den Geologiestudenten Expeditionen immer wieder nach Grönland, Mittelamerika und Zentralasien. Nach einer Zeit intensiver Experimente findet der mehrmalige documenta-Teilnehmer gegen Ende der 70er Jahre zu seiner unverkennbar eigenen Bildsprache, in der vor allem das Sujet der Natur eine zentrale Rolle einnimmt.

Charakteristisch ist, dass Per Kirkebys Werke Naturphänomene, ohne die tatsächliche Abbildung von Natur oder Landschaften, wiedergeben. Landschaftliche Atmosphären, Naturformen, geologische Strukturen sind zu sehen. Man erkennt zum Beispiel Abdrücke von Pflanzen, Felsblöcke und Baumstümpfe.



„Der zeichnerische und der skulpturale Gedanke durchdringen sich in Per Kirkebys Werk und verbinden sich zu einer neuen künstlerischen Form präziser Poesie. Erst über die Zeichnung ist letztlich Einlaß in die Bildwelt des Künstlers zu finden.“ (Dr.Thomas Elsen/ Stellv. Direktor der Kunstsammlungen und Museen Augsburg)



Per Kirkeby lebt und arbeitet in Kopenhagen, auf der Insel Laesø und in Frankfurt/M.



Neben der Einzelausstellung Per Kirkeby präsentiert die GALERIE NOAH im Studio folgende Künstler: Günther Baumann, Monika Schultes, Giuseppe Donnaloia, Rut Massó, Norbert Schessl, Norbert Tadeusz, Hermann Albert und Matthias Goppel.



Kontakt:

GALERIE NOAH

im Glaspalast

86153 Augsburg

Tel. 0821 – 81 511 63

Fax. 0821 – 81 511 64

www.galerienoah.com



Ansprechpartner: Eva Wiest

Eva.wiest@galerienoah.com

Öffnungszeiten:

Di – Fr 10 - 17 Uhr

Sa, So sowie Feiertage 11 - 18 Uhr

Mo geschlossen


14.09.2007 - 18.11.2007
GEORG BASELITZ:
Arbeiten auf Papier 1960 - 1998
Originalgrafik 2006 - 2007
Vernissage: 13.09.2007, 19 Uhr
KünstlerIn(nen): Georg Baselitz

Pressemitteilung
Vom 14. September bis 18. November 2007 steht die GALERIE NOAH ganz im Zeichen von Georg Baselitz. Über hundert Werke des großen deutschen Künstlers, der im kommenden Januar seinen 70. Geburtstag feiert, werden in den Räumen der GALERIE NOAH gezeigt.



In den lichtdurchfluteten großzügigen Ausstellungsflächen finden die Besucher einen repräsentativen Querschnitt seines zeichnerischen Schaffens, bestehend aus Kohlezeichnungen, Tuschezeichnungen, Pastellen, Gouachen und Aquarellen. Diese Papierarbeiten aus den Jahren 1960 – 1998 bieten einen umfassenden Einblick in ein stilistisch reichhaltiges zeichnerisches Werk, welches in jeder Hinsicht seiner malerischen Potenz ebenbürtig ist. Welchen Rang Baselitz seinem zeichnerischen Werk einräumt, offenbart folgendes Zitat des Künstlers:

„Der Zeichnung kann man nicht den kleinen Finger reichen, sie nimmt gleich die ganze Hand. Sie installiert eine Chiffre von irgendwas, was sich nicht auf dem Papier befand. Ich signiere und datiere meine Zeichnungen selbst.“

(Georg Baselitz, 1993)

Durch die verschiedenen Techniken innerhalb der Möglichkeiten auf Papier wird die Vielfalt seiner zeichnerischen Arbeit sichtbar. Baselitz benutzt die klassischen Bildmotive: Porträt, Figur, Landschaft, Stillleben.

Die „elementare Präsenz“ der Motivumkehrung bietet bei allen Themen neue Sichtweisen.



Schwerpunkt der Papierarbeiten sind einmal dreizehn Pastelle aus dem Jahr 1988, die in ihrer weichen, sanften Farbigkeit den sonst üblichen kraftvollen kantigen Duktus zu widerlegen scheinen.

Ebenso stechen dreizehn Aquarelle aus dem Jahr 1998 hervor, in welchem auch Baselitz’ monumentale Arbeit für den Bundestag entstand.



Ein wichtiges Ölgemälde von 1997 rundet die Ausstellung ab: Elisabethshände II (Elisabethshände II. 20.08.1997. Öl auf Leinwand. 250 x 200 cm). Vorbild und Anlass für dieses Werk war eine slowakische Hinterglasmalerei des 19. Jahrhunderts.



Druckgrafiken aus den Jahren 2006 – 2007 ergänzen die Ausstellung.



Georg Baselitz’ Werke, die seit 1969 wortwörtlich „auf dem Kopf stehen“, haben die internationale Kunstwelt erobert. Weltweit werden seine Kunstwerke in allen bedeutenden Museen gezeigt und unter Sammlern hoch gehandelt. Im September 2007 wird ihm als ersten noch lebenden deutschen Künstler eine Retrospektive in der Royal Academy in London gewidmet.



Der Künstler lebt und arbeitet in München und Imperia.



Im Studio der GALERIE NOAH präsentieren wir folgende Künstler:

Günther Baumann, Giuseppe Donnaloia, Rut Massó, Norbert Schessl, Norbert Tadeusz, Luigi Troia, Felix Weinold und Petra Wüst.


22.06.2007 - 02.09.2007
ELVIRA BACH: Malerei, Skulptur 1986 - 2007
Vernissage: 21.06.2007, 19 Uhr
KünstlerIn(nen): Elvira Bach

Pressemitteilung
„ELVIRA BACH kämpft seit den frühen 80er Jahren erfolgreich gegen das Image einer ‚Ikone der sogenannten heftigen Malerei’ an – sie will ihre Malerei als eigenständigen Weg verstanden wissen: Ein persönlicher Ausdruck eines ‚SCHAUT-HER, SO-BIN-ICH’, fernab aller Mitgliedschaft, Vereinnahmungen und Einordnungen. Und wenn schon irgendwo Mitglied, dann in einer selbstbewussten Frauengeneration, die nach dem Krieg aufgebrochen ist in eine unbekannte Zukunft – ohne die Sicherheit von Trauschein und Mutterkreuz.



Neue Bilder – das sind bei Elvira Bach auch immer die Alten. Sie erinnert mit ihrer aktuellen Malerei einfach an die uralte Menschheits-Wahrheit: Die Frau war und ist das Gegebene; der Mann nur das Gewordene, sie ist die Ursache, er die Wirkung. Daher malt sie einfach meist nur Frauen und meint doch die ganze Welt, doch in ihrem ganz persönlichen Bild der Frau steckt immer noch etwas anderes, Widerständiges.“ (Rainer B. Schossig)



Die GALERIE NOAH zeigt in ihren großzügigen Räumen ab 22.06.2007 Gemälde Skulpturen, Keramiken und Papierarbeiten von 1989 – 2007.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.



Im Studio der GALERIE NOAH präsentieren in der Accrochage 4 acht Künstler ihre Werke.


14.04.2007 - 03.06.2007
MARKUS OEHLEN: "Die Landung"
Bilder, Arbeiten auf Papier, Installationen
Vernissage: 13.04.2007, 19 Uhr
KünstlerIn(nen): Markus Oehlen, Daniel Man, Matthias Männer , Matthias Winderl, Jutta Rossmann, Motoko Dobashi

Pressemitteilung
Markus Oehlen inszeniert in der GALERIE NOAH im Glaspalast eine Präsentation mit fünf ehemaligen Meisterschülern.





MARKUS OEHLEN

1956 in Krefeld geboren.

1976-1982 Studium „freie Kunst“ Kunstakademie Düsseldorf

Schüler von Alfonso Hüppi (Düsseldorf)

Seit 2002 Professor an der Akademie der Bildenden Künste,München

Lebt und arbeitet in München.



Der Aufbau der Bildwelten von Markus Oehlen, die grotesken, surrealen Welten ähneln, vollzieht sich systematisch und in Überlagerungsschritten. Es entsteht schließlich der Eindruck überbordender Simultanfülle.

Der Künstler entwickelt aus den Rastern, Klecksen und Pinselstreifen ein kompliziertes räumliches System.

Markus Oehlen zeigt in seinen Werken nicht nur, welch überraschenden Effekt simple Streifen entfalten können, sondern es wird auch die Vielfalt der Möglichkeiten der Malerei in seinen Gemälden sichtbar.

Sie regen an, auch aus der Nähe betrachtet zu werden – etwa, um herauszufinden, welche Nuancen des Farbauftrages und der Schattierung gewählt wurden. Sie bestechen, faszinieren und verstören gleichzeitig – dabei erschließen sich die Werke nicht nur visuell, sondern auch akustisch, der Beat - Geist des „Van Oehlen“ lässt grüßen.





Neben Markus Oehlen stellen die ehemaligen Meisterschüler Daniel Man, Matthias Männer, Jürgen Winderl, Jutta Rossmann und Motoko Dobashi in den Galerieräumen aus.





DANIEL MAN

1969 in London geboren.

1999-2003 Studium an der HbK Braunschweig bei

Prof. Walter Dahn

2004-2005 Studium an der Akademie der Bildenden Künste in München bei Prof. M. Oehlen (Meisterschüler).

2005 Diplom

Lebt und arbeitet in Augsburg.



In den Papier- und Leinwandarbeiten, sowie in den dreidimensionalen Assemblagen von Daniel Man, vermischen sich organische Formen mit gegenstandslosen Farbstrukturen. Für ihn liegt das Hauptanliegen seiner künstlerischen Arbeit darin, einen Konsens zwischen den ostasiatischen und europäischen Einflüssen zu finden.





MATTHIAS MÄNNER

1976 in Mitterteich geboren.

1998-2004 Studium der Freien Malerei und Grafik an der

Akademie der Bildenden Künste in München bei Prof. A. Kasseböhmer und Prof. M. Oehlen (Meisterschüler).

2003 Mitbegründung von raum500

(Projektraum für zeitgenössische Kunst in München)

2005 Diplom

Lebt und arbeitet in München.



Matthias Männer konstruiert massive, teils raumübergreifenden Installationsobjekte aus Styrodur. Große, polyederförmige Objekte entspringen aus oder enden in filigranen Nervensträngen ähnlichen Gebilden. Seine Konstrukte basieren auf Computer-generierten 3D-Modellen.

Die Gebilde nehmen den sie umgebenden Raum vollständig ein, absorbieren diesen geradezu und tauchen auch in den Bildwelten von Matthias Männer immer wieder auf.





JÜRGEN WINDERL

1974 geboren.

1998-2004 Studium an der Akademie der Bildenden Künste in München bei Jürgen Reipka und Prof. M. Oehlen (Meisterschüler).

2005 Diplom



Jürgen Winderl schafft interaktive Soundskulpturen.

Die Installationen mit elektronischem Innenleben reagieren teilweise auf die Bewegungen der Besucher.





JUTTA ROSSMANN

1976 in Augsburg geboren.

1998-2004 Studium der Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in München bei Hans Baschang und Meisterschülerin bei Prof. M. Oehlen.

2005 Diplom

Lebt und arbeitet in München.



Jutta Rossmanns große Leinwandbilder setzen sich wie Collagen aus organischen und kristallinen Strukturen, aus verfremdeten Körperteilen und geometrisch abstrakten Formen zusammen. Diese synthetische Kombination von Bildelementen führt Rossmann auch in der Wahl der bildnerischen Mittel fort: Ausgangspunkt ist der lasierend-malerische Hintergrund, dem der Siebdruck, die lineare Zeichnung, die Malerei in Lack und Acryl folgt.





MOTOKO DOBASHI

1976 in Tokushima (Japan) geboren.

1995-1999 Studium der Malerei an der Musashino Art University, Tokio (Japan).

1999 Bachelor of Arts

2000-2007 Studium der Malerei und Grafik an der Akademie der Bildenden Künste in München bei Prof. M. Oehlen (Meisterschülerin).

2003 Mitbegründung von Raum500

(Projektraum für zeitgenössische Kunst in München)

2007 Diplom

Lebt und arbeitet in München.



Die Japanerin Motoka Dobashi projiziert für die Ausstellung in der GALERIE NOAH drei monumentale Wandarbeiten. Die Skizzen liegen vor und zeigen Landschaftsphantastereien, die noch in diesen Tagen an die Wand transferiert werden sollen. In Ihren Landschaften verbinden sich Illustration, Naturalistik und Abstraktion.





Die Accrochage 3 im Studio der GALERIE NOAH mit neun Künstlern wird bis zum 3. Juni 2007 verlängert.


09.02.2007 - 01.04.2007
Hermann Albert
Malerei 2000 - 2006
Vernissage: 08.02.2007
KünstlerIn(nen): Hermann Albert

Pressemitteilung
Die GALERIE NOAH präsentiert in einer großen Werkschau Arbeiten von 2000 – 2006. Diese Werke von Prof. Hermann Albert wurden noch nie in Deutschland gezeigt!

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.



Im Studio der GALERIE NOAH findet parallel dazu die Accrochage 3 mit neun Künstlern statt.



„In seinen Werken findet man Figuren aus längst vergangenen, paradiesischen Zeiten, die uns aus der Kunstgeschichte vertraut vorkommen, mögen sie auch erfunden sein. Einzelne Objekte erscheinen auf einem Fensterbrett wie auf einer Bühne. Hinter Ihnen öffnet sich der Ausblick auf andere Gegenstände.

Es sind immer wieder einfache Dinge, auf ihre Grundformen reduziert, Häuser, Schachteln, ein Glas und eine Frucht, ein Bergzug und ein paar Zypressen davor, ein Buch und verschiedene Werkzeuge.

Das Vokabular der Bilder hat sich über die Jahre nur wenig verändert, auch wenn es behutsam erweitert wurde und zuletzt in großformatigen Arbeiten kulminiert, in der ein weiblicher Akt vor der nur durch eine offene Tür akzentuierten Hausfassade erscheint.

Die Bilder von Hermann Albert strahlen eine eigenartige Poesie aus. Eine Poesie, die uns aufs Erste fremd anmutet und an die wir uns nur langsam gewöhnen.

Haben wir uns jedoch einmal auf sie eingelassen, dann nimmt sie den Betrachter vollständig gefangen – er tritt in eine Welt ein, an deren Realität er bis zuletzt kaum zu glauben vermag.“

(Wieland Schmied über das Schaffen von H. Albert)



H. Albert wurde 1937 in Ansbach (Bayern) geboren.

Er lebt seit 1996 in Italien (Mailand, Ronzano / Cortona) und in Berlin.

1986 erschien in Mailand eine Monographie mit Text von Giovanni Testori.

1998 erschien in München ebenfalls eine Monographie mit Text von

Dr. Jürgen Schilling.



Von 1985 – 2002 lehrte Hermann Albert als Professor für Malerei

an der Hochschule für Bildende Künste (Braunschweig).


14.10.2006 - 15.01.2007
MARKUS LÜPERTZ - DOPPELAUSSTELLUNG
Bilder, Skulpturen, Arbeiten auf Papier 1989 - 2006
in der Galerie Noah im Glaspalast
und
Bilder und Zeichnungen
im Foyer der Mediengruppe Pressedruck
Vernissage: 13.10.2006, 19.30 und 17 Uhr
KünstlerIn(nen): Markus Lüpertz, Rolf Behm, Friedrich Dickgießer

Pressemitteilung
Im Foyer der Mediengruppe Pressedruck (Curt-Frenzel-Straße 4) werden unter dem Titel „Rückenakte“ 40 Gemälde, Zeichnungen und Grafiken des renommierten deutschen Künstlers Markus Lüpertz gezeigt. Dieses Motiv beschäftigt den Künstler seit 2004 bis zum heutigen Tag.

Der Düsseldorfer Kunstakademie-Rektor sieht den menschlichen Akt als einen der zentralen Aspekte seines Schaffens. Seine Motivwahl begründet er folgendermaßen: „Ich glaube, der Rückenakt ist die neutralste Auseinandersetzung mit dem Körper, weil die Physiognomie wegfällt. Der Rückenakt kommt meinem Ideal und meiner Beschäftigung mit der Antike am nächsten.“ (AZ, 10.10.2006, S. 28)

Die Ausstellung bietet einen spannenden Einblick in die künstlerischen Variationsmöglichkeiten, mit denen Lüpertz dieses Thema gestaltet.



Die Galerie Noah präsentiert parallel dazu einen Querschnitt seiner Arbeiten aus den letzten 17 Jahren:

45 Gemälde (beginnend mit Bildern nach Nicolas Poussin, abschließend mit farbkräftigen Imaginationen der Semiramis-Gärten), sechs Skulpturen, die die Begeisterung von Lüpertz an mythologischen Themen aufzeigen, sowie 40 Zeichnungen und Grafiken – zumeist handkolorierte Vorstudien seiner massiven Bronze-Skulpturen.

Die Vielfalt der Kunst von Markus Lüpertz, der 1941 in Liberec (Böhmen) geboren wurde, 1970 Preisträger der Villa-Romana war und 1982 an der documenta teilnahm, findet in den großzügigen Räumen der Galerie Noah ihre Ergänzung.

Im dazugehörigen Studio werden Arbeiten der beiden Lüpertz-Schüler Rolf Behm (Berlin) und Friedrich Dickgießer (Karlsruhe) gezeigt.

Markus Lüpertz erscheint zu beiden Vernissagen am 13. Oktober und wird zusammen mit dem Klangkünstler Wolfgang Lackerschmid den Abend musikalisch bereichern.



Öffnungszeiten Galerie Noah:

Di. bis Fr. 10 bis 17 Uhr

Sa., So., Feiertage 11 bis 18 Uhr



Öffnungszeiten Foyer der Mediengruppe Pressedruck:

Di. bis So. 10 bis 17 Uhr



Öffentlichkeitsarbeit: Eva.wiest@galerienoah.com


07.07.2006 - 30.09.2006
ARNULF RAINER
Bilder, Übermalungen, Grafik
1986 - 2006
Vernissage: 06.07.2006
KünstlerIn(nen): Arnulf Rainer, Terence Carr, Peter Lang

Pressemitteilung
Pressemitteilung der Galerie Noah, Juli 2006



A r n u l f R a i n e r

Bilder, Übermalungen, Grafik

1986 - 2006



7. Juli bis 30. September 2006





Mit einer Werkschau von Arnulf Rainer (90 Arbeiten aus 20 Jahren) zeigt die Galerie Noah im Glaspalast nach den Ausstellungen von Attersee und Hermann Nitsch einen weiteren international bekannten österreichischen Künstler in Augsburg.



Der Sechsundsiebzigjährige schuf die Übermalung als eigene Kunstform und variierte sie im Laufe der Jahre auf vielfältige Weise.

„Ein Künstler muss sich entfalten können: So wie es an einem Baum die verschiedensten Äste gibt, gibt es bei mir die verschiedensten Werke. Alle zwei, drei Jahre will ich was Neues malen.“ (www.pnp.de/kultur/mz/rainer/rainer3.htm; 29.06.2006)



Zu einem Teil der Ausstellung – den neuen Papierarbeiten von 2006 – erscheint ein Katalog. Diese Werke sind höchst überraschend, farbenfroh, romantisch und poetisch. Ihnen stehen übermalte Altmeisterkopien, Kreuze und abstrakte Formen gegenüber.



Arnulf Rainer wurde mit zahlreichen Einzelausstellungen im In- und Ausland geehrt. Er lebt und arbeitet in Österreich und Teneriffa.



Das Studio der Galerie Noah präsentiert monumentale Farbholzschnitte von Peter Lang, deren eindeutiger Bildgegenstand das Zusammenspiel und die Wirkung der Farben ist. So kombiniert er in klarer Formensprache regelmäßige Rechtecke beispielsweise in leuchtenden Rot- oder Gelb-Tönen so, dass sie gegenseitig ihre Intensität steigern.



Ebenso kraftvoll erscheinen im Dreidimensionalen die Skulpturen von Terence Carr, dessen vielfarbige Werke sein abwechslungsreiches Leben unterstreichen.

Aufgewachsen in Kenia, durchläuft er in den 70er Jahren in Großbritannien die Offizierslaufbahn, um diese zugunsten einer Künstlerkarriere in Deutschland abzubrechen. In den Holzfiguren des heute in Bayern lebenden Künstlers finden sich afrikanische Motive wieder. Ebenso gestaltet er zahlreiche Formen des Kampfes.



Unsere nächste Ausstellung beginnt am 14. Oktober und ist dem Künstler Markus Lüpertz gewidmet.






Bestand

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